Foto: Sugi Winkler
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Gesundheit, Interkulturelle Öffnung und Sexuelle Gewalt sind die Jahresthemen 2017, auf die sich Vorstandsfrauen und Mitarbeiterinnen des Netzwerkes behinderter Frauen Berlin e.V. auf einer Klausurtagung verständigten.
Sie entwickeln damit die Schwerpunkte ihrer Arbeit aus dem Vorjahr weiter.
Berlin (kobinet) Gesundheit, Interkulturelle Öffnung und Sexuelle Gewalt sind die Jahresthemen 2017, auf die sich Vorstandsfrauen und Mitarbeiterinnen des Netzwerkes behinderter Frauen Berlin e.V. auf einer Klausurtagung verständigten.
Sie entwickeln damit die Schwerpunkte ihrer Arbeit aus dem Vorjahr weiter.
Bereits im April 2016 fand die Auftaktveranstaltung zur Gründung des Runden Tisches für die barrierefreie frauenärztliche Versorgung in Berlin statt. Im Januar 2017 wurden verschiedene Arbeitsgruppen eingerichtet, unter anderem für die Bestandsaufnahme der Situation gynäkologischer Praxen, für die Entwicklung von Strategien zur Kommunikation mit den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung sowie für die Entwicklung von Fortbildungsangeboten für medizinisches und Gesundheitspersonal.
Ulrike Haase, eine Mitarbeiterin des Netzwerkes behinderter Frauen Berlin e.V. war in der Arbeitsgruppe „Frauen mit Behinderungen“ des Netzwerks Frauengesundheit Berlin maßgeblich an der Initiierung des Runden Tisches beteiligt. In diesem wichtigen Gremium wird sie weiterhin für die Umsetzung barrierefreier Frauengesundheit in der ambulanten und stationären frauenärztlichen Regelversorgung aktiv sein.
Das Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. engagiert sich seit seiner Gründung gegen sexuelle Gewalt an behinderten Frauen und Mädchen.
Im Jahr 2017 stehen für die Beratung von Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrungen 2,5 Wochenstunden zusätzlich zum regulären Beratungsangebot zur Verfügung. Das Netzwerk möchte gewaltbetroffene Frauen ermutigen, sich an die Mitarbeiterin des Netzwerks Bärbel Schweitzer zu wenden. Sie verfügt über langjährige Beratungserfahrung in diesem Bereich.
Die zusätzlichen Personalkosten für Gremienarbeit und Beratung von gewaltbetroffenen Frauen wurden erneut von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung übernommen.
Verschiedene Anfragen von Transfrauen mit Behinderung führten das Netzwerk dazu, das Thema der Interkulturellen Öffnung um den Personenkreis der Transfrauen zu erweitern. An diesem Prozess sollen möglichst alle Mitfrauen des Vereins beteiligt werden. 2016 fanden bereits zwei Veranstaltungen mit Referentinnen vom Sonntags-Club e.V. statt, einem Berliner Verein für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen. Im Februar 2017 organisierte das Netzwerk einen ganztägigen Workshop „Vielfältige Weiblichkeit(en)“.
Weiterhin ist das Netzwerk nach wie vor gefordert, in allen Arbeitsbereichen dazu beizutragen, dass die UN-Behindertenrechtskonvention in den Belangen, die behinderte Frauen betreffen, umgesetzt wird.
Weitere Informationen auf der Seite des Netzwerkes behinderter Frauen Berlin e.V.




