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SPEYER (KOBINET)
SPEYER (KOBINET) Die in der RTL-Sendung Team Wallraff dargestellten Missstände und Misshandlungen behinderter Menschen in Lebenshilfe-Einrichtungen hat auch in der allgemeinen Medienberichterstattung Wellen geschlagen. Die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt, in deren Wohnheim mit versteckter Kamera gefilmt wurde, lässt sich nach Informationen der RHEINPFALZ anwaltlich vertreten und MitarbeiterInnen hätten rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung eingeleitet.
„Auf RHEINPFALZ-Anfrage berichtete der Lebenshilfe-Geschäftsführer Michael Thorn: ‚Wir haben sofort nach dem Erhalt des Schreibens die Beratungs- und Prüfbehörde eingeschaltet. Mittlerweile lassen wir uns von der Kanzlei Schertz Bergmann vertreten, wie die übrigen Einrichtungen auch. Die Mitarbeiter haben zudem Anzeige erstattet.‘ Schertz Bergmann ist vor allem jüngst dadurch bekannt geworden, dass die Kanzlei Jan Böhmermann im Rechtsstreit gegen den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan vertritt“, heißt es in einem Bericht der RHEINPFALZ vom 21. Februar kurz nach Ausstrahlung der Recherchen des Team Wallraff am Montagabend in RTL.
Link zum Artikel der RHEINPFALZ über die Reaktionen in Speyer über die Berichterstattung
Dort gibt es am Ende des Artikels auch die Möglichkeit der Abstimmung, ob es für das Verhalten der Pfleger keine Entschuldigung oder sicher eine gute Erklärung gibt. Bei 842 Stimmen sind derzeit 92 Prozent der Meinung, dass es dafür keine Entschuldigung gibt.
Link zum Bericht des Team Wallraff
Auch die Recherchen des Team Wallraff in einer Lebenshilfe-Werkstatt in Leverkusen haben eine Reihe von Aktivitäten und Reaktionen ausgelöst, wie der stern berichtet.




