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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Mit dem traditionellen Publikumstag ging heute die Berlinale zu Ende. Den Goldenen Bären der 67. Internationalen Filmfestspiele gewann der ungarische Liebesfilm „Körper und Seele" („Teströl és lélekröl") von Ildikó Enyedi. Aki Kaurismäki erhielt für sein als Bären-Favorit gehandeltes Flüchtlingsdrama "Die andere Seite der Hoffnung" aus Finnland den Preis für die beste Regie. Vom Ticketschalter „Berlinale Inklusion" bekam kobinet-Korrespondentin Anke Glasmacher Antworten über den barrierefreien Zugang zur Berlinale.
Der Counter für den barrierefreien Zugang wurde eingerichtet, weil hier, anders als im zentralen Vorverkauf, besondere Beratungs- und Organisationsleistungen notwendig sind, um auf spezielle Bedürfnisse eingehen zu können.
Es kommen professionelle FachbesucherInnen. Touris, die mal kurz ins Kino wollen. Studierende. Die Frau oder der Herr von nebenan. Und Filmfreaks, die hier ihren Jahresurlaub machen.
Reservierungen waren für den gesamten Festivalzeitraum möglich; einmal telefonisch, per E-Mail oder Fax reservieren und das ganze Festival sehen. An unserem Ticketcounter können auch ganz entspannt im persönlichen Gespräch Tickets bestellt werden.
Speziell bei uns, am Ticket-Office für barrierefreien Zugang, wird auch nach verfügbaren Rollstuhlplätzen, dem Verleih von Audiodeskriptionsgeräten und nach Begleitungs-Tickets gefragt. Spezifische Fragen zum Einlassverfahren in den Spielstätten und zur Orientierung im Festival-Programm werden von uns beantwortet. Gern tauschen wir uns auch mit den BesucherInnen über Berlinale-Erlebnisse und besuchte Veranstaltungen aus.
Es gab auch Filmangebote, die mit Live-Einsprache für blinde Menschen begleitet werden und Gebärden-Dolmetscher für gehörlose Menschen zum anschließenden Filmgespräch.
Die Berlinale 2017 war barriefreier als 2016, wir wachsen und versuchen uns stetig im Angebot zu verbessern.




