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Selbstbestimmung durch Selbstvertretung

Margit Glasow
Margit Glasow
Foto: Uwe Klees

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Foto: Uwe Klees

BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) Selbstbestimmung geht nur durch Selbstvertretung, erklärt zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen heute die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei Die Linke. Die Bundesarbeitsgemeinschaft fordert weiterhin die volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion und Selbstbestimmung aller Menschen mit Behinderungen, so eine Presseerklärung, die kobinet von Margit Glasow übermittelt wurde, der Inklusionsbeauftragten der Partei. Darin werden das  Bundesteilhabe- und das dritte Pflegestärkungsgesetz kritisiert, weil in beiden Gesetzen die menschenrechtliche Perspektive fehlt.



Der Fürsorgegedanke werde dagegen zementiert, dass Menschen mit Behinderungen von den Almosen der Gesellschaft abhängig sind. „Statt in Zukunft selbstbestimmt leben zu können, befürchten wir weiterhin Diskriminierungen und strukturelle Zugangsbeschränkungen – sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch im Bereich der wirtschaftlich nicht verwertbaren Arbeit, im Sozialraum, in der Bildung sowie in der
ehrenamtlichen, politischen und der freizeitlichen Betätigung“, heißt es weiter.

„Wir begreifen Inklusion als menschenrechtliches Prinzip, das allen Menschen die Möglichkeit eröffnet, überall im politischen, sozialen und kulturellen Leben nicht nur dabei zu sein, sondern es auch selbstbestimmt aktiv gestalten zu können“, betont die Bundesarbeitsmeinschaft. „Um das zu realisieren, bedarf es unsere Meinung nach vor allem der Selbstvertretung all der Menschen, die in ihrer Teilhabe eingeschränkt sind. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass sich mehr Menschen einmischen und politisch engagieren.“