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Runder Tisch Antidiskriminierung setzt auf Vielfalt

Anne Spiegel
Anne Spiegel
Foto: MFFJIV RLP

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MAINZ (KOBINET)

MAINZ (KOBINET) Auf gemeinsame Präventionsarbeit und eine gute Aufklärung und Information der Bevölkerung setzt der rheinland-pfälzische Runde Tisch Antidiskriminierung und Vielfalt in seinem Einsatz gegen Benachteiligungen.



„Akzeptanz und Gleichberechtigung müssen endlich eine Selbstverständlichkeit werden – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Behinderung, sexueller Identität, Religion und Weltanschauung. Hierfür stehen wir und jeder Diskriminierung treten wir entschieden entgegen. Dabei ist es unerheblich, ob eine Benachteiligung aus Gründen des Geschlechts, der Herkunft, des Alters, einer Behinderung, der sexuellen Identität der Religion oder Weltanschauung oder aufgrund einer Kombination aus mehreren dieser Eigenschaften geschieht“, sagte die rheinland-pfälzische Familienministerin Spiegel beim gestrigen zweiten Treffen des Gremiums. „Betroffene brauchen unsere Unterstützung. Dafür ist es wichtig hinzusehen und einzugreifen, wenn wir in unserem Umfeld Diskriminierung erleben und um die Betroffenen zu stärken.“

Dem Runden Tisch Antidiskriminierung und Vielfalt gehören der Bürgerbeauftragte des Landes und Polizeibeauftragte, das Bürgerbüro der Staatskanzlei, der Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, die Leitstelle „Gut leben im Alter“, Vertreterinnen und Vertreter des Frauen- und Familienministeriums, das Kompetenznetzwerk „Demokratie leben!“ und die Landesantidiskriminierungsstelle an.

Die gemeinsamen Ziele dieser Akteurinnen und Akteure sind, eine Kultur der Nichtdiskriminierung als selbstverständlich zu etablieren, für ein Gesellschaftsbild der Vielfalt zu werben und Diskriminierung vor dem Hintergrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zu bekämpfen. Ministerin Spiegel sagte dazu: „Unsere gesamte Gesellschaft profitiert von einem erfolgreichen Schutz vor Diskriminierung. Denn nur wenn wir alle gleichberechtigt an unserer Gemeinschaft teilhaben und sie mitgestalten, können wir unsere individuellen Potenziale voll einbringen.“