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Sachsen hat endlich Aktionsplan beschlossen

Wappen Sachsens
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Foto: Public Domain

DRESDEN (KOBINET) Am 8. November hat das sächsische Kabinett den Aktionsplan der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen. Darauf weist Horst Wehner, Landesverbandsvorsitzender des Sozialverbandes VdK Sachsen hin, der diesen Schritt begrüßt und damit ganz konkrete Forderungen verbindet.

"Die Vielzahl an Maßnahmen, die im Aktionsplan enthalten sind, können nun ganz konkret umgesetzt werden. Der Sozialverband VdK Sachsen verbindet damit die Hoffnung, dass die gleichberechtige Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Sachsen noch besser umgesetzt werden kann. Gerade das gemeinsame inklusive Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung aber auch die Barrierefreiheit im ÖPNV müssen jetzt endlich umgesetzt werden", erklärte Horst Wehner. In vier Arbeitsgruppen war auch der Sozialverband VdK Sachsen bei der Erstellung des Aktionsplanes beteiligt und hatte die Meinungen, Anregungen und auch Kritikpunkte seiner über 19.500 Mitglieder in die Erstellung eingebracht.

"Den niedergeschriebenen Worten müssen nun konkrete Taten folgen. Gerade im Hinblick auf die Tatsache, dass die Staatsministerien im kommenden Jahr die finanziellen Mittel zur Umsetzung des Aktionsplanes selbst zur Verfügung stellen müssen, wird der Sozialverband VdK Sachsen die Umsetzung kritisch begleiten. Es darf nicht dazu kommen, dass durch Sparzwänge die Umsetzung der gesetzten Ziele verschoben oder gar aufgehoben wird", betonte Horst Wehner.