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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen hat eine neue Regelung in der Heilmittelrichtlinie angestoßen: Therapeuten sollen Kompressionsbandagen erst im Anschluss an die MLD anlegen, ohne dafür ein zusätzliches Honorar zu erhalten. Dies könnte das Aus für Lymphdrainage auf Rezept bedeuten.
Wie dem Petitionsportal openPetition zu entnehmen ist, will der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen Leistungen für seine Mitglieder durch die Hintertür streichen. Im Fokus steht die Versorgung mit Lymphdrainage, eine mittlerweile gängige Gesundheitsleistung vieler Physiopraxen, die gerade für Menschen mit Behinderungen, wie zum Beispiel RollstuhlnutzerInnen, eine zwingend notwendige Therapie darstellt. Die Petentin Jenny Werner sieht mit dieser Änderung das Leistungsangebot vieler Praxen in Gefahr, weil Gesundheitsleistungen, die einer zusätzlichen und teuren Ausbildung bedürfen, dann nicht mehr finanzierbar sind.
Wer die Petition unterstützen möchte, findet unter dem Link
weitere Informationen und die Möglichkeit die Petition elektronisch zu unterschreiben.




