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Auf dem Weg zur barrierefreien Bahn

    Rollstuhlbereich mit höhenverstellbaren Tischen im ICE 4
Rollstuhlbereich mit höhenverstellbaren Tischen im ICE 4
Foto: Deutsche Bahn AG

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Rollstuhlbereich mit höhenverstellbaren Tischen im ICE 4
Foto: Deutsche Bahn AG

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Rollstuhlbereich mit höhenverstellbaren Tischen im ICE 4
Foto: Deutsche Bahn AG

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Rollstuhlbereich mit höhenverstellbaren Tischen im ICE 4
Foto: Deutsche Bahn AG

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Rollstuhlbereich mit höhenverstellbaren Tischen im ICE 4
Foto: Deutsche Bahn AG

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Rollstuhlbereich mit höhenverstellbaren Tischen im ICE 4
Foto: Deutsche Bahn AG

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Rollstuhlbereich mit höhenverstellbaren Tischen im ICE 4
Foto: Deutsche Bahn AG

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Rollstuhlbereich mit höhenverstellbaren Tischen im ICE 4
Foto: Deutsche Bahn AG

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Rollstuhlbereich mit höhenverstellbaren Tischen im ICE 4
Foto: Deutsche Bahn AG

BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) Mit dem heute von Unternehmenschef Rüdiger Grube in Berlin vorgestellten 3. Programm zur Barrierefreiheit möchte die Deutsche Bahn (DB) weitere Meilensteine für in ihrer Mobilität eingeschränkte Kunden setzen. Die Präsentation fand im Beisein von Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, sowie den an der Erstellung des Programms beteiligten Behindertenvertretern statt. Hans-Joachim Wöbbeking vom Polio-Verband lobte besonders die Rollstuhl-Plätze im neuen ICE 4, sieht aber noch viel zu tun für Barrierefreiheit - zum Beispiel auf Bahnhöfen und deren Umfeld.



“Vierzehn Jahre nach dem Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes und der parallelen Einrichtung der Kontaktstelle für kundenbezogene Behindertenangelegenheiten in unserem Unternehmen gehen wir damit einen weiteren Schritt in Richtung einer barrierefreien Bahn. Wir knüpfen dabei an das bisher gemeinsam Erreichte an, entwickeln aber auch neue Services im Rahmen unserer Initiative Mobilität 4.0. So orientiert sich die neue App `DB Barrierefrei` an den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen und bietet zudem einen Mehrwert für viele andere Reisende“ betonte Grube. Damit leiste die Bahn einen wertvollen und innovativen Beitrag im Zuge der digitalen Entwicklung sowie im Sinne einer selbstbestimmten Teilhabe.

„Im Alltag entscheidet ein funktionierender Fahrstuhl über die persönliche Mobilität von Menschen mit Bewegungseinschränkungen“, sagte Verena Bentele. „Ansagen auf dem Bahnhof, Anzeigetafeln und Blindenleitsysteme sind wichtige Schritte in Richtung Barrierefreiheit. Nur wenn wir Barrieren beseitigen, wird selbstbestimmtes Reisen für Menschen mit Behinderungen möglich sein.“

Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen gewinnt die DB seit über 15 Jahren im regelmäßigen Austausch mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Eigens dafür wurde 2006 eine Arbeitsgruppe mit vom Deutschen Behindertenrat benannten Vertretern ins Leben gerufen, deren Vorsitz Karl-Hermann Haack, ehemals Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, hat. Haak: „Gemäß dem anerkannten Grundsatz ´nicht über, sondern mit uns´ werden seit Jahren Experten in eigener Sache von der Deutschen Bahn eingebunden, um im partnerschaftlichen und konstruktiven Dialog wichtige Details zu anstehenden Planungen in den Bereichen Infrastruktur, Fahrzeuge, Information und Service zu erörtern. Gerade der Blick hinter die Kulissen verstärkt das gegenseitige Verständnis und das voneinander Lernen. Auf diesem Weg konnten wir bereits viel für Menschen mit Behinderungen erreichen.“