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Inklusionsfackel zurück in Frankfurt

vlnr.: Sebastian Dietz, Alexandra Cremer, Rainer Braehler
vlnr.: Sebastian Dietz, Alexandra Cremer, Rainer Braehler
Foto: netzwerk inklusion frankfurt

UNBEKANNT (KOBINET) Die Inklusionsfackel des Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. (NID) besuchte 2015 zunächst über 3 Monate hinweg alle deutschen Landeshauptstädte und machte sich anschließend auf den Weg via Rom und Papst zu den Paralympics in Rio. Dort wurde sie am 16.09.2016 im Deutschen Haus an DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher übergeben. Am 23. Oktober besteigt sie nun den Kilimanjaro.

"Dass die Fackel noch so viele Kilometer zurücklegen würde, konnte bei der ersten Idee niemand ahnen. Nach unserer Deutschlandtour haben die Kollegen vom Team 'Inklusion-braucht-Aktion' die Fackel übernommen und sind mit ihr anschließend beim Papst in Rom gewesen und danach von Russland bis zu den Paralympics nach Rio gereist", freut sich Initiatorin des Projekts, Alexandra Cremer, Vorstand des Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. "Und nun gibt es auch noch das Wiesbadener Slow-to-the-Top-Team mit Rainer Braehler, seiner Ehefrau Birgit und Christian Hofferbert, die sich beim Fackellauf in 2015 kennenlernten und nun mit der Fackel den Kilimanjaro besteigen werden! Das nenne ich mal nachhaltig!"

Die Inklusionsfackel hat das Ziel, Menschen zum Thema Inklusion zu vernetzen und zu informieren. Der Lauf für Inklusion in Deutschland besuchte 2015 alle Landeshauptstädte. Beim Finale in Berlin 2015 überreichte Sebastian Dietz, - der nach London in 2012 nun auch eine Goldmedaille in Rio holte - die Inklusionsfackel an das Team von "Inklusion-braucht-Aktion". Dietz hatte die Fackel 2014 im Rahmen des Aktionstages "Inklusion & Diversity" in Frankfurt entzündet. Bei der Fackelankunft in Rio war er erneut dabei und brachte die Fackel nun wieder zurück zum Netzwerk Inklusion Deutschland.

Am Frankfurter Flughafen erfolgte heute die Übergabe an Alexandra Cremer und Rainer Braehler vom Team "Slow-to-the-Top" zum Kilimanjaro. Braehler und sein Team starten am 23.10.2016. Derzeit wird dafür trainiert und auch Extremkletterer und Bergsteiger Thomas Huber von den "Huberbuam" gab Tipps und unterstützt das Projekt.

Die Inklusionsfackel ist nicht nur ein Symbol für Menschen mit Beeinträchtigung, sondern ebenso für Menschen, die benachteiligt werden aufgrund von Alter, Geschlecht, Weltanschauung, Religion, ihrer sexuellen Identität oder ihrer Herkunft. "Inklusion ist neben Flüchtlingsdebatte und Eurorettung das Zukunftsthema für Deutschland. Da gibt es noch einiges zu tun!", so Alexandra Cremer vom NID.