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Aktionstage in Gelsenkirchen und Bochum

Kampagne: Ich werde behindert
Kampagne: Ich werde behindert
Foto: SoVD NRW

GELSENKIRCHEN/BOCHUM (KOBINET) Mit seiner Kampagne "Ich bin nicht behindert, ich WERDE behindert" macht der SoVD (Sozialverband Deutschland) am 10. September Station in Gelsenkirchen und am 13. September in Bochum. Der Verband informiert im Rahmen seiner Kampagne über die Situation von Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen und setzt sich für ein gutes Bundesteilhabegesetz ein.

Behinderte Menschen würden oftmals und in nahezu allen Bereichen daran gehindert, ihr Recht auf gleichberechtigte Teilhabe wahrzunehmen, etwa bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, im schulischen Bereich, aber auch auf dem Arbeitsmarkt oder bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung. Diese Hindernisse stellten die eigentliche „Behinderung“ dar, sagt Dr. Michael Spörke, Leiter der Abteilung Sozialpolitik im SoVD NRW: „Das ist kein Zustand! Und deshalb wollen wir die Politik sensibilisieren und deutlich machen, dass es das Recht auf Teilhabe nicht zum Nulltarif gibt, die Barrieren jedweder Art weg müssen – und wir auch nicht vorhaben, auf die Umsetzung der verbindlichen Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention bis zum Sankt-Nimmerleinstag zu warten.“

Die Veranstaltung beginnt in Gelsenkirchen an der Hochstraße/Goldbergplatz am 10. September um 11:00 Uhr und endet um 15:00 Uhr. In Bochum findet die Veranstaltung am 13. September auf dem Dr.-Ruer-Platz statt und läuft von 12:00 – 16:00 Uhr.

Informationen zur Kampagne gibt’s unter www.ich-werde-behindert.de