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Foto: Lebenshilfe Berlin
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Zum fünften Mal feiert die Lebenshilfe Berlin am 17. September ihr inklusive Musikfestival am Pfefferberg. Von Anfang an gestalten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung das Festival gemeinsam – hinter und auf der Bühne. „Mit ,Rock am Berg' zeigen wir, wie Menschen mit Beeinträchtigung selbstbestimmt ihre Potenziale nutzen und einsetzen können. Davon kann sich jeder auf unserem Festival selbst überzeugen", so Projektsprecher Steffen Röhle.
Petra Körn, zum Beispiel, lebt im Betreuten Einzelwohnen der Lebenshilfe im Prenzlauer Berg und steht als Co-Moderatorin mit auf der Bühne: „Ich war von Anfang an in der Vorbereitungsgruppe dabei. Hier kann ich neue Sachen ausprobieren und meine Ideen sagen.“
Höhepunkt von „Rock am Berg“ ist der Auftritt der Band „Station 17″, die sich 1989 als Projekt einer Wohngruppe aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in Hamburg gründete. Die Band hat schon lange Kultstatus und erfindet sich trotzdem in Besetzung und Sound immer wieder neu.
„Rock am Berg“ steht für die vielseitige alternative Musikszene in Berlin. Der offizielle Festival-Song wurde gemeinsam von dem Rapper Graf Fidi und Menschen mit Beeinträchtigung geschrieben und aufgenommen. In diesem Jahr gibt es nicht nur Station 17 zu hören, sondern auch die Berliner Band Neustadt, die inklusive Punkband Metzer 58, Flashback Monkeys und the B.B. Street.
Rock am Berg I Eintritt frei
17. September 2016
Beginn: 16.00 Uhr
Ende: 00.00 Uhr
Ort: Haus 13 – Pfefferberg, Schönhauser Allee 176
U2 Senefelderplatz I barrierefrei




