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Forderungen für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf

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Foto: omp

JüLICH (KOBINET) Die Deutsche Heilpädagogische Gesellschaft tritt dafür ein, dass Menschen mit geistiger Behinderung und komplexem Unterstützungsbedarf nicht von Teilhabe ausgeschlossen werden. Hierzu hat der Verband in seinem neuesten Newsletter Forderungen und eine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz – BTHG) veröffentlicht.

Im Gesetzentwurf sind nach Ansicht der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (DHG) erhebliche Nachbesserungen erforderlich, um ein modernes Teilhaberecht auf den Weg zu bringen, das Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf nicht vom Teilhabeanspruch ausschließt.

Die DHG fordert deshalb:

  1. Personenzentrierte Planung und Unterstützung auch bei komplexem Unterstützungsbedarf sichern
  2. Teilhabeberatung als rechtlichen Anspruch sichern
  3. Soziale Teilhabeleistungen nachbessern und konkretisieren
  4. Gesundheitsbezogene Teilhabeleistungen sichern
  5. Kein Ausschluss von der Teilhabe am Arbeitsleben
  6. Teilhabeleistungen nicht in den Pflegebereich verschiebe

Link zum Forderungskatalog

Link zur Stellungnahme