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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) In seinem Newsletter DBSV direkt weist der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) auf eine gravierende Lücke im Entwurf des Bundesteilhabegesetzes hin: "Es wurde versäumt, die Lebensbedingungen für blinde Menschen bundesweit anzugleichen. Diese sollen weiterhin je nach Bundesland völlig unterschiedliche Blindengeldleistungen erhalten.
„Bei momentaner Gesetzeslage kann ein Wechsel des Wohnorts dazu führen, dass die monatliche Blindengeldleistung sich halbiert. In einigen Bundesländern erhalten bestimmte blinde Menschen keinerlei Blindengeldleistungen, das betrifft beispielsweise Heimbewohner in Brandenburg. Und für hochgradig sehbehinderte Menschen ist nur in sechs Bundesländern überhaupt ein Nachteilsausgleich vorgesehen“, heißt es in DBSV direkt. Der Verband hatte von einem Bundesteilhabegesetz, das diesen Namen verdient, erwartet, dass auch die Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen gestärkt wird.




