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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) An den Aktionen vor den Bundesparteizentralen von CDU und SPD hat heute auch Ursula Lehmann aus Berlin teilgenommen. Die Rollstuhlaktivistin war bei vielen Aktionen wie der legendären Busblockade 1987 auf dem Kürfürstendamm dabei. Aber zum Beispiel für das bisher mißachtete Grundrecht auf freie Arztwahl bleibt noch viel zu tun. Im baulichen wie im kommunikativen Bereich müßten noch erhebliche Hindernisse abgebaut werden. Eine Busblockade ist heute nicht mehr nötig, aber ...
Natürlich weiß Frau Lehmann, dass mit einer Busblockade wie 1987 nichts mehr bewegt werden muss und kann. Busse fahren in Berlin weitgehend zu 100 Prozent barrierefrei. Das ist bekanntlich nicht überall so. Der lange Kampf dafür in Berlin hat sich in der Stadt gelohnt.
Eine von der Aktion Mensch nun beauftragte Umfrage ergab, dass es wohl durchaus Fortchritte seitdem in deutschen Städten gibt. Aber immer noch nicht genug, wenn es um die Belange behinderter Menschen geht und einem rasch wachsenden Bedarf von Senioren, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Die Umfrage war natürlich repräsentativ. Von 1000 Befragten waren allerdings nur 140 behindert, monierte Christiane Link in ihrem Blog auf Zeit Online. Es sei vielleicht eine gut gemeinte Studie, aber ihre Aussagekraft wohl eher mäßig. Es befragt auch keiner Kinderlose, welche Stadt die schönsten Spielplätze hat.




