Menu Close
Hinweis: Dieser Beitrag wurde von der alten Website importiert und gegebenenfalls vorhandene Kommentare wurden nicht übernommen. Sie können den Original-Beitrag mitsamt der Kommentare in unserem Archiv einsehen: Link

Behinderte Menschen nach wie vor benachteiligt

Übergabe der Petition
Übergabe der Petition
Foto: Irina Tischer

320w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=448/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/W4ipSRrQMJYUAfo5lVXbB20qsFC7n3Lux1EZzv9tPeDdK8T6HwcgGmIOhyaj.jpg"/>
Übergabe der Petition
Foto: Irina Tischer

448w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=512/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/W4ipSRrQMJYUAfo5lVXbB20qsFC7n3Lux1EZzv9tPeDdK8T6HwcgGmIOhyaj.jpg"/>
Übergabe der Petition
Foto: Irina Tischer

512w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1024/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/W4ipSRrQMJYUAfo5lVXbB20qsFC7n3Lux1EZzv9tPeDdK8T6HwcgGmIOhyaj.jpg"/>
Übergabe der Petition
Foto: Irina Tischer

1024w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1152/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/W4ipSRrQMJYUAfo5lVXbB20qsFC7n3Lux1EZzv9tPeDdK8T6HwcgGmIOhyaj.jpg"/>
Übergabe der Petition
Foto: Irina Tischer

1152w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1280/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/W4ipSRrQMJYUAfo5lVXbB20qsFC7n3Lux1EZzv9tPeDdK8T6HwcgGmIOhyaj.jpg"/>
Übergabe der Petition
Foto: Irina Tischer

1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/W4ipSRrQMJYUAfo5lVXbB20qsFC7n3Lux1EZzv9tPeDdK8T6HwcgGmIOhyaj.jpg"/>
Übergabe der Petition
Foto: Irina Tischer

1536w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1920/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/W4ipSRrQMJYUAfo5lVXbB20qsFC7n3Lux1EZzv9tPeDdK8T6HwcgGmIOhyaj.jpg"/>
Übergabe der Petition
Foto: Irina Tischer

1920w" sizes="(max-width: 320px) 320px, (max-width: 448px) 448px, (max-width: 512px) 512px, (max-width: 1024px) 1024px, (max-width: 1152px) 1152px, (max-width: 1280px) 1280px, (max-width: 1536px) 1536px, (max-width: 1920px) 1920px" src="https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/W4ipSRrQMJYUAfo5lVXbB20qsFC7n3Lux1EZzv9tPeDdK8T6HwcgGmIOhyaj.jpg"/>
Übergabe der Petition
Foto: Irina Tischer

BIELEFELD (KOBINET)

BIELEFELD (KOBINET) Nach der Veröffentlichung des Referentenentwurfs zum Bundesteilhabegesetz äußerte sich der Initiator der Petition für ein Recht auf Sparen und ein gutes #Teilhabegesetz Constantin Grosch enttäuscht über die Vorschläge der Bundesregierung. "Mit dem Entwurf springt die Bundesregierung viel zu kurz, denn behinderte Menschen werden bei den bisherigen Vorschlägen nach wie vor erheblich benachteiligt", erklärte Constantin Grosch.



Nach dem nun vorliegenden Vorschlag der Bundesregierung werde der angekündigte Systemwechsel nicht erfolgen. Lebensnotwendige Hilfen für Menschen mit Behinderungen würden weiter von der finanziellen Leistungskraft des Betroffenen abhängig gemacht. Enttäuschend sei, dass die Bundesregierung keinen weiteren Schritt zur vollständigen Abschaffung der Anrechnung des Vermögens will und auch Partner der Betroffenen weiterhin belangt werden.

„Das hat mit Gleichberechtigung nichts zu tun, wenn wir aufgrund der Hilfen, die wir brauchen, in unseren Möglichkeiten für unser Alter, für die Absicherung der Ausbildung unserer Kinder oder für den Kauf einer barrierefreien Wohnung zu sparen, erheblich benachteiligt werden“, kritisierte Raul Krauthausen den Referentenentwurf der Bundesregierung. Als Selbständiger müsse er beispielsweise in der Lage sein, Rücklagen zu bilden, was ihm nun weiterhin erschwert werde.

Bisher liegt der Betrag, den behinderte Menschen sparen dürfen, um Leistungen, die aufgrund ihrer Behinderung nötig sind, zu bekommen, bei 2.600 Euro. Zudem wird ein Teil des Einkommens auf die Leistungen angerechnet, so dass behinderte Menschen systematisch arm gemacht und arm gehalten werden. Gegen diese Diskriminierung haben Constantin Grosch und Raul Krauthausen auf der Petitionsplattform change.org über 325.000 UnterstützerInnen für ihre Petition für ein Recht auf Sparen und ein gutes Teilhabegesetz gesammelt.

„65 Prozent der Bevölkerung haben sich in einer von abgeordnetenwatch initiierten Umfrage von infratest dimap für eine vollständige Abschaffung der Anrechnung des Einkommens und Vermögens auf Leistungen für behinderte Menschen ausgesprochen. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Gesetzentwurf nachzubessern und die vollständige Abschaffung der Anrechnung des Einkommens und Vermögens im Gesetz zu verankern“, so Constantin Grosch und Raul Krauthausen.

Der Referentenentwurf kann hier abgerufen werden.