Foto: Bundestagsfraktion der Grünen
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Ergebnisse eines Treffens von Vertretern der Fachministerkonferenzen zur Errichtung einer Stiftung „Anerkennung und Hilfe" für ehemalige Heimkinder aus Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien hat die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen heute als faulen Kompromiss kritisiert.
„Menschen, die in Behindertenheimen und Psychiatrien waren (viele von ihnen aufgrund falscher Diagnosen!), haben das gleiche Leid und Unrecht erlebt, wie Heimkinder aus Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen. Es ist durch gar nichts zu rechtfertigen und nicht akzeptabel, dass sie nun deutlich geringere finanzielle Leistungen erhalten sollen. Diesen Menschen würde damit – nach den Misshandlungen in den Einrichtungen und der Nicht-Berücksichtigung bei den bestehenden Heimkinderfonds – erneut Unrecht zugefügt. Ernst gemeinte Sie appelliere an den Bund und die Kirchen, diesen faulen Kompromiss nicht mitzutragen. Beide Opfergruppen müssen hinsichtlich der finanziellen Leistungen gleich gestellt werden“, so Rüffer.
Sie appellierte an den Bund und die Kirchen, „diesen faulen Kompromiss nicht mitzutragen. Beide Opfergruppen müssen hinsichtlich der finanziellen Leistungen gleich gestellt werden.“




