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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Das USA-Austauschprogramm des Bundestages soll inklusiv werden, kündigte heute Hubert Hüppe an. Der CDU-Bundestagsabgeordnete freut sich, dass das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) zukünftig gezielt junge Menschen mit Behinderung fördern möchte und so zu einem inklusiven Programm wird. Das Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses ermöglicht jungen Deutschen und US-Amerikanern ein Jahr im jeweils anderen Land zu verbringen.
Die Stipendiaten lernen dort Alltag, Kultur und Politik kennen und wohnen in Gastfamilien. Bundestagsabgeordnete übernehmen für die jungen Menschen in dieser Zeit eine Patenschaft. Für den Durchlauf 2015-2016 werden 285 Schülerinnen und Schüler sowie 75 junge Berufstätige aus Deutschland in die USA reisen, 350 junge Amerikaner kommen zeitgleich nach Deutschland.
Erfahrungen im Ausland sammeln
Hüppe hatte sich vor etwa zwei Monaten an den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert gewandt und dazu aufgerufen, das Austauschprogramm auch für Jugendliche mit Behinderung zu ermöglichen. Auf diese Initiative hat sich die für das Programm zuständige Berichterstattergruppe über gezielte Maßnahmen verständigt, um zukünftig mehr junge Menschen mit Behinderung mit einem Stipendium zu fördern. Es wurde vereinbart, dass die Ausschreibung zum Vertrag mit den beteiligten Austauschorganisationen durch den ausdrücklichen Zusatz als inklusives Programm ergänzt wird. Zudem sollen eventuelle Mehrkosten, die im Zusammenhang mit der Teilnahme von Menschen mit Behinderung entstehen, über einen entsprechenden Fonds finanziert werden.
Hüppe meint, dass damit ein weiterer Schritt in Richtung Inklusion und Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderung erreicht wird. „Ich freue mich, dass die Kolleginnen und Kollegen der Berichterstattergruppe meinen Vorschlag so schnell aufgenommen haben und bereits an der Umsetzung arbeiten. Jungen Menschen mit Behinderung wird damit eine tolle Möglichkeit eröffnet, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.“




