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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) In der Haushaltsdebatte des Bundestages wird heute unter anderem über den Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales beraten. Nachdem die Bundesregierung in ihrem Haushaltsentwurf eine Steigerung der Ausgaben des von Andrea Nahles (SPD) geführten Ministeriums um 1,63 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr (125,66 Milliarden Euro) auf 127,29 Milliarden Euro 2016 vorgesehen hatte, erhöhte der Haushaltsausschuss vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern am 13. November 2015 die Ausgaben um weitere 2,6 Milliarden Euro. Damit stehen im kommenden Jahr insgesamt 129,89 Milliarden Euro zur Verfügung.
Der Beginn der Debatte war gestern vom Kampf gegen den Terror sowie der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen bestimmt. Die Fraktionsführer der beiden Regierungsparteien, Volker Kauder und Thomas Oppermann, erklärten, dass die Bundesregierung auch bei den neuen Herausforderungen an den Vorhaben der Koalitionsvereinbarung festhält.
Überkommene Fürsorgesystem abschaffen
Der sozialdemokratische Fraktionsführer nannte dabei das Bundesteilhabegesetz und betonte: Was wir im Koalitionsvertrag vereinbart haben, daran halten wir auch fest. Wir wollen, dass für Frauen und Männer gilt: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, und werden entsprechende Maßnahmen ergreifen. Wir wollen die Teilhabe behinderter Menschen. Wir wollen das überkommene Fürsorgesystem abschaffen und die Teilhabe behinderter Menschen in diesem Land verbessern. Damit wollen wir auch die UN-Konvention zum Schutz der Behinderten umsetzen.




