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WIESBADEN (KOBINET)
WIESBADEN (KOBINET) Im Jahr 2014 erhielten in Deutschland rund 860.500 Personen Eingliederungshilfe für behinderte Menschen nach dem 6. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, das diese Information als Zahl der Woche präsentierte, stieg die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Eingliederungshilfen gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent.
„Im Jahr 2014 waren die Leistungsberechtigten von Eingliederungshilfe für behinderte Menschen im Durchschnitt 34Jahre alt. Die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist finanziell die mit Abstand wichtigste Leistungsartder Sozialhilfe: Im Jahr 2014 wurden hierfür 15,0 Milliarden Euro netto aufgewendet. Das war über die Hälfte (57 %) der gesamten Sozialhilfeausgaben in Höhe von 26,5 Milliarden Euro netto“, heißt es vonseiten des Statistischen Bundesamtes.
Das heißt, über 860.000 behinderte Menschen waren im Jahr 2014 in Deutschland von der Anrechnung des Einkommens und Vermögens betroffen. Sie durften also nur 2.600 Euro bzw. zusammen mit ihren PartnerInnen nur 3.214 Euro ansparen, sonst mussten sie die Hilfen aus eigener Tasche bezahlen. Zudem unterlagen sie Einkommensgrenzen, so dass sie einen Teil ihres Einkommens für die Hilfen selbst einsetzen mussten.




