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Inklusion wagen – Solidarität gewinnen

Adolf Bauer nach seiner Wiederwahl am 7.11.2015
Adolf Bauer nach seiner Wiederwahl am 7.11.2015
Foto: Wolfgang Borrs

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Adolf Bauer nach seiner Wiederwahl am 7.11.2015
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Adolf Bauer nach seiner Wiederwahl am 7.11.2015
Foto: Wolfgang Borrs

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Adolf Bauer nach seiner Wiederwahl am 7.11.2015
Foto: Wolfgang Borrs

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Adolf Bauer nach seiner Wiederwahl am 7.11.2015
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Adolf Bauer nach seiner Wiederwahl am 7.11.2015
Foto: Wolfgang Borrs

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Adolf Bauer nach seiner Wiederwahl am 7.11.2015
Foto: Wolfgang Borrs

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Adolf Bauer nach seiner Wiederwahl am 7.11.2015
Foto: Wolfgang Borrs

BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) Unter dem Motto „Inklusion wagen – Solidarität gewinnen" berät der Sozialverband Deutschland (SoVD) über seine politische Agenda für die kommenden vier Jahre. An die Spitze des Verbandes wurde heute wieder Adolf Bauer gewählt. „Wir haben eine Geschichte, einen Wertekanon und eine Tradition, auf die wir stolz sein können. Und diese Tradition verpflichtet. Sie verpflichtet uns, für die Schwachen einzustehen, gegen Unrecht die Stimme zu erheben und politisch unbequem zu bleiben", sagte Bauer in einer Grundsatzrede.



Mit Blick auf die Flüchtlingskrise warnte der Verbandspräsident vor Versuchen, Menschen gegeneinander auszuspielen. Er betonte zudem die Notwendigkeit, die entstehenden Belastungen gerecht zu verteilen. „Für die erforderlichen Finanzmittel müssen insbesondere die Finanzstarken und Vermögenden entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit stärker herangezogen werden.“

Mit einem klaren Bekenntnis von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zu mehr Teilhabe war die 20. Ordentliche Bundesverbandstagung des SoVD am Freitag in Berlin eröffnet worden. „Inklusion ist ein größeres Wagnis, als man gemeinhin denkt. Und wir werden dieses Ziel nicht kurzfristig erreichen. Aber wir können Fortschritte erzielen, da bin ich mir sicher“, sagte Andrea Nahles in ihrer Rede an die rund 200 Delegierten.

„Wir stimmen weitgehend überein in der Einschätzung“, so Bauer. „Wir sagen aber auch, wenn es keine Verbesserung gibt, dann können wir auf Veränderungen beim Bundesteilhabegesetz getrost verzichten. Denn spürbare Fortschritte für die betroffenen Menschen sind unverzichtbar.“

Als Kriegsopferverband 1917 gegründet, vertritt der Verband heute die sozialpolitischen Interessen der gesetzlich Rentenversicherten, der gesetzlich Krankenversicherten, der pflegebedürftigen, behinderten und sozial benachteiligten Menschen. Sitz des Verbandes ist seit 2003 Berlin. Rund 560.000 Mitglieder sind in 12 Landesverbänden und bundesweit rund 2.300 Orts- und Kreisverbänden organisiert.