Foto: Einstein&Newton
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Foto: Einstein&Newton
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Ein Charity-Shirt haben Einstein & Newton designet mit der Aufschrift "Stoppt Kriege". Das Düsseldorfer IT-Unternehmen teilte heute mit, dass die Hälfte des Verkaufserlöses an die Caritas für Flüchtlingshilfe geht. Vor allem Winterbekleidung wird gebraucht, erfuhr der Berliner kobinet-Korrespondent am selben Tag in einer Schule im Nordosten der Stadt, wo in der Erstaufname Asylsuchende aus Syrien und Afghanistan untergebracht sind. "Konflikte wie in Syrien, dem Irak oder dem Südsudan sind die größten Hungertreiber", sagt in einer Pressemitteilung zu Wochenbeginn Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe.
„Mehr als 80 Prozent der Flüchtlinge weltweit bleiben in ihrer Heimat oder den Nachbarländern. Sie leiden am stärksten unter der Gewalt und der aussichtslosen Situation. Unbemerkt von der Weltöffentlichkeit müssen sie täglich um Nahrung, Wasser und medizinische Versorgung kämpfen“, so Dieckmann. „Nur wenn es gelingt, die Ursachen der bewaffneten Konflikte wie etwa in Syrien zu beseitigen, werden wir den Hunger langfristig besiegen können.“
172 Millionen Menschen betroffen
Weltweit sind schätzungsweise 172 Millionen Menschen von bewaffneten Konflikten betroffen. Gerade die aktuellen Kriege, in denen neben nationalen Armeen und Rebellen auch ethnische Milizen, paramilitärische Verbände, Söldner sowie internationale Streitkräfte beteiligt sind, zeigen dies deutlich. Hilfsorganisationen haben kaum Zugang zu den Betroffenen oder sind selbst betroffen wie kürzlich beim Bombenangriff auf ein Krankenhaus in Kunduz von „Ärzte ohne Grenzen“.




