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Weitere Verbandsgemeinden mit Aktionsplänen

Matthias Rösch mit Rollstuhl
Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

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Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

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Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

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Foto: MSAGD RLP

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Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

MAINZ (KOBINET)

MAINZ (KOBINET) Die rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinden Kastellaun, Otterbach-Otterberg und Zweibrücken-Land haben mit der Aufstellung kommunaler Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention begonnen. Die Verbandsgemeinden wurden für die Teilnahme an dem Pilotprojekt "Unser Dorf für Alle – altersgerecht und barrierefrei" der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz ausgewählt. Für die Jahre 2015 und 2016 werden sie modellhaft bei der Aufstellung von Aktionsplänen begleitet.



„Das Land Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erarbeitet. Ziel der Landesregierung ist, dass auch auf kommunaler Ebene in den Städten und Gemeinden Aktionspläne erstellt werden. Mit dem Modellprojekt werden die Gemeinden unterstützt, Barrierefreiheit und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen systematisch umzusetzen“, erklärte Matthias Rösch, der als Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen das Projekt unterstützt. Einige Landkreise, Städte und Gemeinden haben bereits Aktionspläne erstellt. Vorreiter bei den kommunalen Aktionsplänen sind beispielsweise die Städte Worms und Ingelheim sowie die Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Vor allem in Rheinhessen sind viele Verbandsgemeinden dem Nieder-Olmer Beispiel gefolgt.

„Das Pilotprojekt soll weitere Verbandsgemeinden dazu anregen, Aktionspläne für die Umsetzung von Inklusion und Barrierefreiheit zu erarbeiten. Die Pionierprojekte sollen in Rheinland-Pfalz Schule machen: In Zukunft soll eine attraktive Gemeinde selbstverständlich über einen Aktionsplan verfügen“, betonte der Landesbehindertenbeauftragte. „Mit dem demografischen Wandel gewinnt Barrierefreiheit im öffentlichen Raum für ältere Menschen und für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen stetig an Bedeutung. Die Teilnahme an Angeboten in Bildung, Freizeit, Sport und Kultur für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen ist prägend für Städte und Gemeinden, die Inklusion als Leitbild ernst nehmen und damit die Lebensqualität für alle steigern. Kommunale Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sind ein geeignetes Instrument, um Barrieren abzubauen, Teilhabe zu ermöglichen  und die Lebensqualität für alle zu steigern“, so Matthias Rösch.

Partner des Projekts der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz sind das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz und der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, die das Modellprojekt fachlich und strategisch unterstützen. Während des Projektes werden die Gemeinden bei der Aufstellung eines Aktionsplanes sowie der daran anschließenden Maßnahmenumsetzung vom Beratungsbüro Transfer in Wittlich professionell unterstützt.