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Wirbel um die Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft

PR-Foto des Verkehrsunternehmens
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Foto: Stern Hafferl

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UNBEKANNT (KOBINET)

UNBEKANNT (KOBINET) Im Rahmen einer offiziellen Beantwortung durch den oberösterreichischen Verkehrsbetrieb wurde nun klar, dass der private Verkehrsbetreiber massiv in der Kritik steht. Der Vorwurf lautet auf Nichteinhaltung von gesetzlichen Gleichstellungsbestimmungen. Ein Kommentar.



Wer in Oberösterreich auf barrierefreie öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, darf nicht spontan sein. Den Eindruck könnte man jedenfalls gewinnen, wenn man die Antwort der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft auf eine Anfrage von BIZEPS liest.

Das Unternehmen gab darin bekannt, dass man eine Vielzahl von Buslinien betreibt aber drei barrierefrei Überlandbusse habe. Man empfiehlt daher behinderten Menschen 3 Tage vor Reiseantritt die Fahrt anzumelden, damit man einen der ganz wenigen barrierefreien Busse exakt zu diesem Zeitpunkt vor Ort bereitstellen kann.

Was nach einem schlechten Scherz klingt dürfte auch in keinster Weise mit österreichischen Gesetzen in Einklang zu bringen sein. Die Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft hatte nämlich im Vorjahr für die meisten dieser Linien eine Ausschreibung gewonnen und gemäß einem im Jahr 2006 im oberösterreichischen Landtag beschlossen Antrag bei der Vergabe von Verkehrsdiensteverträgen auf die Umsetzung des  des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes zu achten und im Vertragstext zu berücksichtigen.

Da davon auszugehen ist, dass dies passiert ist unklar, wie die Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft ihr nicht barrierefreies Angebot rechtfertigt.

BIZEPS hat die Leiterin der oberösterreichischen Antidiskriminierungsstelle, Mag.a Martina Maurer, über die Angelegenheit offiziell informiert und sie gebeten, sich der Sache anzunehmen.

Es muss weiters geprüft werden, ob nicht zusätzlich noch ein Verstoß gegen das österreichische Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz vorliegt.