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HELSINKI (KOBINET)
HELSINKI (KOBINET) Während sich die deutsche Bundesregierung vehement die Ausweitung von Antidiskriminierungsbestimmungen für private Anbieter öffentlicher Angebote auf EU-Ebene verhindert, geht Finnland hier einen anderen Weg. Das Land hat den Diskriminierungsschutz auch auf den privaten Bereich erweitert.
Mit dem neuen Gesetz gilt der Diskriminierungsschutz auch für private Anbieter von Dienstleistungen. Es gilt auch für den Bildungsbereich und die Arbeitswelt. Für die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ist es unverständlich, dass sich die Bundesregierung durch ihren massiven Widerstand gegen die Schaffung einer weiteren EU-Antidiskriminierungsrichtlinie auf die Seite der Diskriminierer anstatt auf die Seite der Diskriminierten stellt. Es werde endlich Zeit, dass sich Manuela Schwesig hier endlich gegen die CDU/CSU durchsetze, die bereits bei der Schaffung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes massiv blockiert hatte.
Link zum englischsprachigen Artikel über die neuen Antidiskriminierungsgesetze in Finnland




