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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Theologe Nikolaus Schneider beschäftigen sich in ihrem heute erschienenen Buch mit der Frage "Was ist, wenn ich nicht mehr leben möchte?". Gröhe lehnt jede organisierte Beihilfe zur Selbsttötung entschieden ab und fordert den Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung. Auch Schneider schließt die Hilfe zur Selbsttötung aus. Ein gelungener Beitrag zur aktuellen Diskussion zum Thema Sterbebegleitung und Beihilfe zur Selbsttötung, meint die Deutschen PalliativStiftung (DPS) in einer Pressemitteilung.
Die Autoren im Streitgespräch mit der ZEIT-Redakteurin Evelyn Finger. Es werden kluge Fragen der Journalistin oftmals weise beantwortet. Kein Thema wird ausgeklammert, wenn es um die Sorge und Nöte am Lebensende aus der Sicht der nicht-professionell Versorgenden geht. „Ohne missionieren zu wollen, ringen zwei bekennende Christen mit einer kritischen Gesprächspartnerin um Antworten aus menschlicher, philosophischer, ethischer, soziologischer, politischer, religiöser Sicht. Und die Antworten macht sich keiner der Teilnehmer leicht“, so Thomas Sitte, Vorstandsvorsitzender der Deutschen PalliativStiftung.
Der Leser erlebt, wie authentisch auch in eigener Erfahrung und Betroffenheit die prominenten Interviewpartner doch einsam, zweifelnd und verzweifelt am Bett von Leidenden gesessen haben. Im Anhang des Buches finden sich ein Interview mit Anne Schneider und ein Aufsatz des Präsidenten der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery.
„Und wenn ich nicht mehr leben möchte?“ ist im adeo-Verlag erschienen und zum Preis von 17,99 Euro im Verlagsshop der Deutschen PalliativStiftung unter www.palliativstiftung.de/verlag-shop erhältlich.




