Foto: Kristi Eerik
320w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1024/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/hLm8flNgZ5EkO31vRuPMyU0jWpiKwAT7oHxJQDXbBsdaYISeG4cFnCV296zr.jpg"/>
Foto: Kristi Eerik
1024w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1152/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/hLm8flNgZ5EkO31vRuPMyU0jWpiKwAT7oHxJQDXbBsdaYISeG4cFnCV296zr.jpg"/>
Foto: Kristi Eerik
1152w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1280/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/hLm8flNgZ5EkO31vRuPMyU0jWpiKwAT7oHxJQDXbBsdaYISeG4cFnCV296zr.jpg"/>
Foto: Kristi Eerik
1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/hLm8flNgZ5EkO31vRuPMyU0jWpiKwAT7oHxJQDXbBsdaYISeG4cFnCV296zr.jpg"/>
Foto: Kristi Eerik
1536w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1920/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/hLm8flNgZ5EkO31vRuPMyU0jWpiKwAT7oHxJQDXbBsdaYISeG4cFnCV296zr.jpg"/>
Foto: Kristi Eerik
1920w" sizes="(max-width: 320px) 320px, (max-width: 1024px) 1024px, (max-width: 1152px) 1152px, (max-width: 1280px) 1280px, (max-width: 1536px) 1536px, (max-width: 1920px) 1920px" src="https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/hLm8flNgZ5EkO31vRuPMyU0jWpiKwAT7oHxJQDXbBsdaYISeG4cFnCV296zr.jpg"/>
Foto: Kristi Eerik
UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Estland lädt auch mobilitätseingeschränkte Besucher ein, berichtet heute kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac über seine Reise in das nördlichste der baltischen Länder, das im vergangenen Jahr von rund vier Millionen Touristen besucht wurde. Der größte Teil der Besucher aus der Europäischen Union waren die Deutschen - und das sogar mit deutlich steigendem Trend.
Tallinn (kobinet) Wer nach Estland reist, wird überall herzlich mit „Tere Tulemast!“ begrüßt und erfährt so, dass er nun in einem Land ist, dessen Bewohner eine Sprache sprechen, die, außer mit dem Finnischen oder dem Ungarischen, mit keiner anderen Sprache Europas verwandt ist. Die Verständigung in Estland ist dennoch ohne größere Probleme, denn im Land wird faktisch überall Englisch und teilweise auch Deutsch gesprochen.
Das nördlichste der baltischen Länder wurde im vergangenen Jahr von rund vier Millionen Touristen besucht, die vor allem im Rahmen von Kreuzfahrten und Rundreisen über das Baltikum das Land besuchten. Der größte Teil der Besucher aus der Europäischen Union waren die Deutschen – und das sogar mit deutlich steigendem Trend.
In den Städten wohnen 70 Prozent der Esten und so ist die Hauptstadt Tallinn, die auch unter dem deutschen Namen „Reval“ bekannt ist, mit fast 430.000 Einwohnern eine durchaus große europäische Metropole. Tartu folgt mit fast 100.000 Einwohnern. Alle weiteren Städte des Landes haben weniger Einwohner. Wer also für seinen Urlaub Natur, Ruhe und ungestörte Entspannung sucht, der ist in Estland durchaus richtig. Dafür spricht nicht nur die Tatsache, dass 44 Prozent der Landesfläche mit Wald bedeckt ist, sondern dafür sprechen auch die 16 Heilbäder, die es in Estland gibt.
In Estland leben Braunbären, Wölfe und Elche. Es gibt ein modernes Straßennetz, an dem allerdings immer noch und wieder einmal gebaut wird. Die Landwirtschaft des Landes ist technisch gut ausgestattet. Darüber hinaus ist man in Estland, wo übrigens auch die Software für die Internettelefonie „Skype“ entwickelt wurde, hinsichtlich der Nutzung des Internets in Europa weit vorn. Seit dem Jahr 2000 gibt es hier ein staatlich garantiertes Recht auf Zugang zum Internet. 99 Prozent der bewohnten Landesteile sind mit drahtlosen und kostenfrei nutzbaren Zugangspunkten abgedeckt, und wer keinen eigenen Computer hat, kann die rund 700 öffentlichen Terminals in den Postämtern, Bibliotheken und Läden kostenfrei nutzen. Die Regierung wird hier im Internet gewählt und das Busticket bezahlt man mit dem Mobiltelefon.
Mit dem Rollstuhl in Estland unterwegs zu sein, geht nicht ohne die Bekanntschaft mit Kopfsteinpflaster, das in den historischen Altstädten, zum Beispiel in Tallinn oder Tartu, das Straßenbild prägen. Zugleich gibt es jedoch auch in diesen Städten gut befahrbaren Belag auf Fußwegen und abgesenkte Bordsteine. Eine größere Zahl der Geschäfte, Restaurants oder Cafés sind mittels Schrägen für jeden zugänglich. In mehreren Museen und Sehenswürdigkeiten stehen Fahrstühle zur Verfügung, um in oberen Etagen zu kommen. In den Städten fahren Niederflurbusse und -straßenbahnen und verbinden zwar nicht niveaugleich angepasste aber überwiegend gut ausgebaute Haltestellen. Ohne Estland „über den grünen Klee“ zu loben und Probleme zu übersehen – hinsichtlich barrierefreier öffentlicher Bedingungen ist Estland weitgehend auf europäischem Niveau.
Wer sich nun zu einer Reise nach Estland entscheidet, findet Informationen zur Reisevorbereitung auf der offiziellen Tourismus-Internetseite Estland auch für mobilitätseingeschränkte Besucher. Zur Palette von Informationen gehört auch eine Übersicht von Unterkünften, die als „barrierefrei“ eingestuft wurden. Für alle Besucher des Landes, die sich gern ein Programm zum Kennenlernen Estlands zusammenstellen lassen möchten, oder, die auch individuell beraten und betreut werden möchten, finden in „Accessible Baltics“ (zugängliches Baltikum) einen sachkundigen Partner, dessen Informationen im Netz bisher allerdings nur in estnischer, finnischer und englischer Sprache nachzulesen sind.




