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Ich sehe das, was ihr nicht seht

Deutsches Institut für Menschenrechte
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Foto: DIMR

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BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) Unter dem Motto "ich sehe das, was ihr nicht seht" lädt das Deutsche Institut für Menschenrechte zu einer Lesung mit Gespräch mit der blinden Strafverteidigerin Pamela Pabst am Mittwoch, 22. April, 19:00 Uhr ins Deutsches Institut für Menschenrechte, Bibliothek, Zimmerstraße 26-27, Aufgang A, 7. OG in 10969 Berlin ein. Der Eintritt ist kostenfrei.



„Ich sehe das, was ihr nicht seht – Eine blinde Strafverteidigerin geht ihren Weg“ ist der Titel des Buches von Pamela Pabst. „Pamela Pabst ist die erste von Geburt an blinde Rechtsanwältin für Strafrecht in der Bundesrepublik. Bereits als Elfjährige entdeckt sie ihre Leidenschaft für die juristische Welt und geht von da an mit bemerkenswerter Ziel­strebigkeit ihren nicht immer leichten Weg in den Rechtsberuf. In ihrem Buch erzählt sie, wie sie gelernt hat, sich in der Welt der Sehenden zu bewegen. Sie berichtet über Bestärkung und Sicher­heit, die sie während ihrer ersten Schuljahre erlebt. Später wird sie auch mit bitterer Ausgrenzung konfrontiert. Pamela Pabst verwirklicht gegen alle Widerstände ihren Berufswunsch und macht Sehenden wie Nichtsehenden Mut, ihr Recht zu verfolgen“, heißt es in der Veranstaltungsankündigung, die von Dr. Leander Palleit vom Deutschen Institut für Menschenrechte moderiert wird.

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