Foto:
1024w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1152/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/M8Q6PATWSjBf0ViGahYoItkHbgZyXz95uOncmwKeq7E4Np1vDULdRxFlsJr2.jpg"/>
Foto:
1152w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1280/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/M8Q6PATWSjBf0ViGahYoItkHbgZyXz95uOncmwKeq7E4Np1vDULdRxFlsJr2.jpg"/>
Foto:
1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/M8Q6PATWSjBf0ViGahYoItkHbgZyXz95uOncmwKeq7E4Np1vDULdRxFlsJr2.jpg"/>
Foto:
1536w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1920/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/M8Q6PATWSjBf0ViGahYoItkHbgZyXz95uOncmwKeq7E4Np1vDULdRxFlsJr2.jpg"/>
Foto:
1920w" sizes="(max-width: 1024px) 1024px, (max-width: 1152px) 1152px, (max-width: 1280px) 1280px, (max-width: 1536px) 1536px, (max-width: 1920px) 1920px" src="https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/M8Q6PATWSjBf0ViGahYoItkHbgZyXz95uOncmwKeq7E4Np1vDULdRxFlsJr2.jpg"/>
Foto:
NEUMARKT (KOBINET)
NEUMARKT (KOBINET) "Es ist uns eine große Freude, dass der Auftakt hier beginnt", sagte Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann, als er vor kurzem VertreterInnen des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes (BBSB) und des Zentrums Bayern Familie und Soziales zum offiziellen Start des neuen Beratungsmobils für Menschen mit Sehproblemen des BBSB im Rathaussaal empfing.
Als Oberbürgermeister einer Stadt, die bereits den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten hat, sei ihm auch die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ein großes Anliegen, für die er sich beispielsweise bei der Ausstattung von Ampeln mit akustischen Signalen einsetzt. Nicht zuletzt deshalb begrüßte er das neue Beratungsangebot der Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe sehr. Mit dem grünen Blickpunkt Auge-Mobil, das seit Anfang Januar auf Bayerns Straßen unterwegs ist, hat der BBSB zusätzlich zu seinen zehn Beratungs- und Begegnungszentren eine elfte, mobile Anlaufstelle für Menschen mit Sehproblemen geschaffen. So kommen Hilfe und Unterstützung noch näher an die Ratsuchenden heran, heißt es in einer Presseinformation des BBSB.
In der dreijährigen Modellphase tourt das Mobil durch Niederbayern, Nordschwaben, durch die Oberpfalz und den Großteil von Unterfranken. Die Route steht rund vier Wochen im Voraus fest und die Termine sind online unter www.blickpunkt-auge.de einzusehen. Die Beratung ist kostenlos und jeder sei willkommen: Betroffene mit Sehverlust, Augenpatienten sowie Angehörige. Pamela Brendel und Christina Schrader, die beiden geschulten Beraterinnen, nehmen sich Zeit für Gespräche und beantworten Fragen zu optischen und technischen Sehhilfen, zu Kontrast, Beleuchtung und vielem mehr. Bei sozialrechtlichen und beruflichen Fragen vermitteln sie zu weiterführenden Angeboten des BBSB.
„Wir haben den Menschen, der Augenprobleme hat, im Blick“, sagte BBSB Landesgeschäftsführer Christian Seuß. Nach einer augenärztlichen Diagnose breche für viele oft die Welt zusammen und es komme zu Problemen im Alltag, im Beruf oder zu psychischen Problemen. Deshalb sei es ganz wichtig, dass die Betroffenen nach dem Erstgespräch wissen: Es geht irgendwie weiter. Das vorab gesteckte Ziel von sechs bis acht Beratungen pro Tag ist längst erreicht. Mittlerweile finden schon mal bis zu 20 Beratungen an einem Tag statt, weiß Dr. Aleksander Pavkovic, Koordinator des Blickpunkt Auge-Mobils: „Das Mobil kommt in Fahrt und das freut uns sehr.“
Möglich wurde der Startschuss erst durch die Unterstützung der Aktion Mensch, die die ersten drei Jahre der mobilen Beratungsstelle mit 250.000 Euro fördert. „Am Anfang steht die gute Idee. Jeder von uns bewilligte Antrag und jeder Zuschuss ist von der Überzeugung getragen, dass es sich um ein sinnvolles und förderungswürdiges Projekt handelt, das konkret vor Ort Lebensbedingungen verbessert und Inklusion fördert“, so der Leiter des Bereichs Förderung der Aktion Mensch Friedhelm Peiffer.




