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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung vergibt im Rahmen der Stiftungssatzung 2015 zum vierten Mal einen Forschungspreis zur Neurorehabilitation. Jährlich erleiden bundesweit rund 270.000 Menschen schwere Schädel-Hirn-Schädigungen aufgrund von Unfällen, Schlaganfällen und neurologischen Erkrankungen. Um den Blick vor allem im wissenschaftlichen Raum auf diese Fälle der Versorgungsforschung zu richten, hat die Fürst Donnersmarck-Stiftung den bundesweit einmaligen, mit 30.000 Euro dotierten Forschungspreis ausgelobt. Mit dem Preis möchte sie die Entwicklung wirkungsvoller Methoden und Therapien fördern.
Ausgezeichnet werden soll eine aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der neurologischen Rehabilitation von Menschen mit erworbener Schädigung des Nervensystems. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf nach-klinischer Langzeitrehabilitation liegen. Besonderes Interesse besteht an interdisziplinären Rehabilitationskonzepten und -methoden sowie an wissenschaftlichen Wirksamkeits- und Effizienznachweisen (Outcome-Forschung), wie sie in der Praxis, insbesondere von Rehabilitationsanbietern, Kostenträgern und politischen Institutionen, benötigt werden (sozialökonomische Effekte).
Bewerbungsschluss ist der 30.06.2015. Der Preis ist mit 30.000,- € dotiert. Zusätzlich können bis zu fünf Belobigungen ausgesprochen werden, die mit jeweils 3.000,- € ausgestattet sind.




