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Transportstopp für E-Scooter kritisiert

E-Scooter
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Foto: Invacare

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HANNOVER (KOBINET)

HANNOVER (KOBINET) Niedersachsens Sozialministerin und die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung haben den Transportstopp für Elektro-Scooter kritisert. „Menschen, die aufgrund einer Gehbehinderung auf einen E-Scooter angewiesen sind, müssen diesen auch in Bussen und Bahnen mitnehmen können", fordern Cornelia Rundt und Petra Wontorra in einer gemeinsamen Erklärung. Sie appellierten an den Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN), seine Entscheidung zu überdenken. Dieser lehnt unter Verweis auf Sicherheitsbedenken den Transport von E-Scootern in Bussen und Straßenbahnen ab.



„Menschen mit Behinderungen muss die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährt werden“, erklärte die Ministerin.  „Deshalb ist es auch notwendig, dass diese Menschen bei Fahrten mit dem ÖPNV die Mobilitätshilfen mitnehmen dürfen, auf die sie angewiesen sind.“ Die Landesbeauftragte kritisierte, dass die betreffenden Verkehrsbetriebe im Vorfeld ihrer Entscheidung nicht das Gespräch mit den Betroffenen gesucht haben. „Es gibt Menschen mit Gehbehinderung, die nicht mehr ihre Therapie erreichen können, wenn sie den E-Scooter nicht im Bus mitnehmen dürfen“, so Wontorra.

Die Bundesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, wurde gebeten, das Thema beim nächsten Treffen der Landesbeauftragten auf die Tagesordnung zu setzen. Wontorra: „Wir können einen grundsätzlichen Ausschluss der Mitnahme von E-Scootern nicht akzeptieren. Inzwischen wird sogar einigen E-RollstuhlnutzerInnen die Mitfahrt aus Unsicherheit der Fahrer und Fahrerinnen verweigert.“