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Rheinland-Pfalz und Ruanda gemeinsam für Inklusion

Matthias Rösch mit Rollstuhl
Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

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Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

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Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

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Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

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Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

MAINZ (KOBINET)

MAINZ (KOBINET) "Politik von und für Menschen mit Behinderungen ist ein Menschenrechtsthema. Das ist das gemeinsame Verständnis von 151 Staaten weltweit, welche die UN-Behindertenrechtskonvention seit 2007 ratifiziert haben", erklärte der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch. Das habe auch für die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda Auswirkungen.



Matthias Rösch sagte, in beiden Länder gebe es vielfältiges Engagement zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. „Bei den Themen schulischer Inklusion, Bewusstseinsbildung und der Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen wollen wir in beiden Ländern mehr erreichen. Hier gibt es noch Herausforderungen, bei denen wir voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen können.“ Der Landesbeauftragte zeigte sich erfreut, dass der rheinland-pfälzische Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen in seiner vergangenen Sitzung der Absichtserklärung zur Zusammenarbeit mit Ruanda für den Bereich Menschen mit Behinderungen zugestimmt habe. „Das ermöglicht eine Vertiefung der Partnerschaft zwischen beiden Ländern und für Ruanda ist dies zugleich die erste internationale Absichtserklärung zum Thema Inklusion. Vorausgegangen waren im Oktober 2013 eine Delegationsreise aus Rheinland-Pfalz in Ruanda und nachfolgend der Besuch einer Gruppe von Vertreterinnen und Vertretern von Organisationen der Menschen mit Behinderungen aus Ruanda im Juli 2014 in Rheinland-Pfalz. Aus diesen Aktivitäten seien Kontakte und Kooperationen entstanden, die in einem Maßnahmenplan zusammengefasst werden sollen.

„Sowohl die direkte Unterstützung zwischen Partnerorganisationen im Sinne unserer Graswurzelpartnerschaft, wie auch der Wissens- und Erfahrungsaustausch sind Grundlage unserer Zusammenarbeit. Schulpartnerschaften und Frühförderung für Kinder mit Behinderungen werden Schwerpunkte der Zusammenarbeit sein“, erläutert Matthias Rösch.

Ausführliche Berichte zu den Erfahrungen und Eindrücken aus den Delegationsreisen und der Zusammenarbeit gibt es in der aktuellen Ausgabe der Ruanda-Revue auf der Webseite der Partnerschaft unter www.rlp-ruanda.de/userfiles/file/Ruanda_Revue_0214.pdf.