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KASSEL (KOBINET)
KASSEL (KOBINET) Vor knapp einem Monat wurde der langjährige Aktivist für die Rechte behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, mit dem Dr. Elisabeth Wundsam-Hartig Preis in Wien für seine Förderung des selbstbestimmten Lebens behinderter Menschen ausgezeichnet. Zum UN-Tag der Menschenrechte hat er diese Woche das Preisgeld an die Kampagne für ein gutes Bundesteilhabegesetz gespendet.
„Das Preisgeld von 1.000 Euro vom Dr. Elisabeth-Wundsam-Hartig Preis ist sehr gut investiert in die Kampagne für ein gutes Bundesteilhabegesetz. Ich habe dazu noch einmal 500 Euro als Spende darauf gelegt, weil ich mich über die alljährliche vorweihnachtliche mitleidstriefende Spendenwerbung so aufrege, dass ich gerne in eine Kampagne investiere, die dafür eintritt, dass behinderte Menschen ihre Rechte bekommen, statt um Almosen betteln zu müssen“, erklärte Ottmar Miles-Paul. Dies wäre nach Ansicht von Ottmar Miles-Paul sicher auch im Namen von Dr. Elisabeth Wundsam-Hartig gewesen, die sich für die Rechte behinderter Menschen stark machte und vor Demonstrationen nicht zurück scheute.
Grundsätzlich bemängelt Ottmar Miles-Paul, dass diejenigen, die für die Rechte behinderter Menschen streiten dies weitgehend ehrenamtlich, ohne nennenswerte finanzielle Mittel und nicht selten über ihre Kräfte hinaus betreiben. Andererseits gäbe es eine ausgefeilte Spendensammelmaschinerie, die viel Geld mit behinderten Menschen verdiene. „Wir müssen endlich die Menschenrechte behinderter Menschen unterstützen und denjenigen, die sich dafür einsetzen, einen guten Rahmen bieten“, so Ottmar Miles-Paul.
Link zur Kampagne für ein gutes Bundesteilhabegesetz
Link zum Spendenkonto für die Kampagne für eventuelle NachahmerInnen




