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Inklusion in der Kommune – reale Chance?

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MüNSTER (KOBINET) Wie kann es gelingen, dass alle Menschen - unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, ihrer körperlichen Verfassung, ihrer ethnischen und sozialen Herkunft, ihres Geschlechts oder Alters - selbstbestimmt ihr Leben in der Kommune gestalten? Dieser Frage geht die Linke am kommenden Sonntag in Münster nach. Die Linksfraktionen im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und in der Landschaftsversammlung Rheinland haben zur Veranstaltung „Inklusion in der Kommune" ins Landeshaus des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe eingeladen.

Die Veranstaltung will darüber aufklären, inwieweit Inklusion eine Chance ist, dass alle Menschen gleichberechtigt am politischen und öffentlichen Leben teilhaben können. Auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention soll anhand von Vorträgen, Erfahrungsberichten und Arbeitsgruppen die praktische Umsetzung von Inklusion in der Kommune, dort wo die Menschen zu Hause sind, dargestellt und diskutiert werden. Denn hier werden die konkreten Bedingungen bestimmt: in der Schule, im Nahverkehr, in den Geschäften, in den kulturellen Einrichtungen, auf dem Sportplatz, im Rathaus.

Daniela Glagla, Geschäftsführerin der LVR-Fraktion, wird ab 10.00 Uhr über den „Kommunalen Index Inklusion und die UN-BRK“ sprechen und ihn anhand von praktischen Übungen darstellen. Katrin Werner, behindertenpolitische Sprecherin in der Bundestagsfraktion, wird einen Vortrag zum Thema „Vom kommunalen Aktionsplan zum inklusiven Gemeinwesen“ halten. Maik Nothnagel, Inklusionsbeauftragter der Partei und Kreistagsabgeordneter wird sich anschließend mit der Frage „Entwicklung und Umsetzung eines kommunalen Aktionsplanes am Beispiel der Stadt Erfurt“ auseinandersetzen. Rolf Kohn, Koordinator der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Selbstbestimmte Behindertenpolitik, will dann mit Mitgliedern des Sprecher/-innenrates der BAG eine Reihe von Anträgen und Anfragen aus den Kommunalparlamenten vorstellen und damit zeigen, inwieweit Inklusion vor Ort vorangetrieben werden kann.

Am Nachmittag wird dann in vier Arbeitsgruppen beraten. Dabei wird es um diese Fragen gehen: Wie gestaltet man einen kommunalen Aktionsplan? Welche Möglichkeiten der Einflussnahme haben kommunale Behindertenbeiräte? Wie kann man mehr Barrierefreiheit in der Kommune und im Nahverkehr schaffen? Wie wird die politische Teilhabe Aller in der Kommune garantiert?

Die Veranstaltung wurde angeregt und entwickelt von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei.