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SCHAUENBURG (KOBINET)
SCHAUENBURG (KOBINET) Im Main-Kinzig-Kreis ist das Wort Inklusion noch nicht angekommen, schreibt heute Karin Kestner auf ihrer Webseite. Seit vielen Jahren müssen die Eltern einer gehörlosen Tochter jeden Cent einklagen, damit ihr Kind eine gleichwertige Bildung wie alle Kinder bekommen kann, mit ihren Freunden in die Regelschule gehen darf, so die Gebärdensprachdolmetscherin und Verlegerin. Nun hat der Main-Kinzig-Kreis auch noch Beschwerde gegen die Nichtzulassung zum Bundessozialgericht eingereicht. Die Begründung steht noch aus. Es bleibt abzuwarten, ob das Bundessozialgericht den Fall annimmt.
Der Kampf der Eltern ist voraussehbar noch über Jahre nicht abgeschlossen. Dem Main-Kinzig-Kreis fällt immer Neues ein, den Anspruch auf den Regelschulbesuch in der Form als nicht angemessen zurückzuweisen. Für den Gymnasiumbesuch müssen die Eltern weitere Klagen führen. Unerträglich ist eine solche Situation für Kind und Eltern, meint Kestner. Weder das Kind noch die Eltern können etwas für die verfehlte Bildungspolitik in Hessen. Hier ein aktueller Bericht der op-online.




