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Teilhabe bei komplexem Unterstützungsbedarf

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BERLIN (KOBINET) "Mehr Teilhabechancen für Menschen mit geistiger Behinderung und komplexem Unterstützungsbedarf - Anforderungen an die Reform der Eingliederungshilfe". So lautet der Titel einer gemeinsamen Fachtagung der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (DHG) und der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung (DGSGB), die am 29. und 30. Januar 2015 in Berlin stattfindet.

„Die aktuelle Diskussion zur Reform der Eingliederungshilfe wird von sozialrechtlichen Inhalten dominiert. Dabei treten die unterschiedlichen Interessen deutlich hervor: Einerseits die Förderung von Teilhabechancen im Einklang mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, andererseits die Begrenzung auf leistungsrechtliche Fragen im Zuge fiskalischer und anderer wirtschaftlicher Zwänge. Mit der gemeinsamen Fachtagung wollen sich DHG und DGSGB an der notwendigen Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht beteiligen und vor allem die fachlichen und konzeptionellen Herausforderungen diskutieren. Insbesondere geht es darum, für Menschen mit geistigen Behinderungen mit komplexem Unterstützungsbedarf (z.B. infolge herausfordernden Verhaltens, psychischer Störungen, Mehrfachbehinderung) die erforderlichen Leistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe sicher zu stellen und weiter zu entwickeln. Darüber hinaus sind mit Blick auf den genannten Personenkreis die gegenwärtigen Unterstützungssysteme weiterzuentwickeln, unter besonderer Berücksichtigung der Leistungen an Schnittstellen zu benachbarten Systemen, zum Beispiel zum Gesundheitssystem, zur Pflegeversicherung und zur sozialräumlichen Infrastruktur“, heißt es in der Ankündigung der Verbände für die Veranstaltung.

In der Reformdebatte müsse unbedingt vermieden werden, dass Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf auf die Verliererseite geraten und in der Verwirklichung von Teilhabechancen benachteiligt werden. Das Programm der Fachtagung umfasst Referate zu den Themen: Stand der Reformdiskussion (Antje Welke, Berlin), Exklusion als Realität und Risiko (Prof. Dr. Iris Beck, Hamburg), Teilhabe im Lebensbereich Wohnen (Prof. Dr. Friedrich Dieckmann, Münster), Teilhabe im Lebensbereich Beschäftigung (Prof. Dr. Karin Terfloth, Heidelberg), Teilhabe im Lebensbereich Gesundheit (Prof. Dr. Michael Seidel, Bielefeld), Teilhabe weiterentwickeln für Menschen mit geistiger Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf (Norbert Müller-Fehling, Düsseldorf). Außerdem soll in zahlreichen themenorientierten Arbeitsgruppen der fachliche Austausch von Erfahrungen, Ideen und konzeptionellen Anforderungen ermöglicht werden. Eine abschließende Podiumsdiskussion soll die wichtigsten Positionen zusammenfassen, heißt es in der Ankündigung der Fachtagung.

Das genaue Programm und die Anmeldung gibt es ab Oktober unter www.dhg-kontakt.de und www.dgsgb.de im Internet.