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Schulung bei Mensch zuerst

TeilnehmerInnen werben für ihre Anliegen
TeilnehmerInnen werben für ihre Anliegen
Foto: Elfie Lissmann Mensch zuerst

UNBEKANNT (KOBINET) 12 Menschen mit Lernschwierigkeiten haben vom 23. bis 25. Mai in Kassel an der 3. Schulung „Mut zur Inklusion machen“ teilgenommen. Dank der Unterstützung der Aktion Mensch bildet der Verein Mensch zuerst e.V. in Kassel in einer 6-teiligen Schulung Menschen mit Lernschwierigkeiten zu Botschafterinnen und Botschaftern der UN-Behindertenrechtskonvention aus. Das teilte heute Stefan Goethling von Mensch zuerst kobinet mit.

Am Samstag sprachen die künftigen Botschafter Menschen in der Kasseler Innenstadt an und verteilten Faltblätter zum Thema UN-Behindertenrechtskonvention. Sie wollten mit dieser Aktion auf die Forderungen von Menschen mit Lernschwierigkeiten aufmerksam machen und andere Menschen dazu bewegen, sich mit dem Thema Inklusion auseinanderzusetzen.

Menschen mit Lernschwierigkeiten wollen selbst entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten. Sie wollen ernst genommen und nicht auf ihre Lernschwierigkeiten reduziert werden. Sie fordern, dass es mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Lernschwierigkeiten auf dem 1. Arbeitsmarkt gibt, ebenso wie sie selbst entscheiden wollen, wo und mit wem sie zusammen wohnen. Beim Thema „Einmischen – Mitmischen“ wurde überlegt, wie Akteure in der Politik zu erreichen und wie  Forderungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention an die Politik zu stellen sind.