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BERLIN/UNTERFöHRING (KOBINET)
BERLIN/UNTERFöHRING (KOBINET) Ferres spielt Bundeskanzlerin in einem Fernsehfilm, der jetzt in Baden-Würtenberg und Berlin für SAT 1 gedreht wird. "Die Staatsaffäre" ist der Arbeitstitel. Es geht um "eine hindernisreiche, amüsante und unmögliche deutsch-französische Liebesgeschichte", war einer Pressemitteilung aus Unterföhring zu entnehmen. Mit ihrer Frage, warum für solche Filme die Filmförderung Geld ausgibt, hat die gehörlose Bloggerin Julia Probst auf Twitter Diskussion ausgelöst.
Nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin bei ihrem Empfang der Filmschaffenden äußerte Ferres: „Im Filmgeht es uns nicht darum, die Kanzlerin zu imitieren, sondern Einblicke in ihre emotionale Welt zu bekommen! Es ist mir eine riesengroße Ehre, dass ich diese Rolle übernehmen darf.“
Über den Inhalt verriet der Sender: Anna Bremer (Veronica Ferres) ist hübsch, erfolgreich, und hat den Job, den es nur einmal in Deutschland gibt: Bundeskanzlerin! Work-Live-Balance ist für sie ein Fremdwort, ihr Privatleben opfert sie vollständig ihrem Arbeitsleben. Obwohl ihr Berater Bernhard (Martin Brambach) sie lieber jetzt als gleich vor dem Traualtar sähe, ist es mit Männern nicht weit her. Als über Nacht ein neuer französischer Präsident gewählt wird, glaubt Anna, diesen Guy Dupont (Philippe Caroit) von irgendwoher zu kennen. Auf dem Gipfeltreffen von allen europäischen Premierministern fällt es ihr schlagartig ein: Guy ist der Typ, der vor Jahren nach einem leidenschaftlichen One-Night-Stand einfach abgehauen ist! Auch Guy erinnert sich, wen er da eigentlich vor sich hat. Doch beide sind immerhin Staatsoberhäupter – und würden die Deutschen einen Franzosen als First-Man im Staat akzeptieren? Nach einer heißen Liebesnacht muss Anna eine Entscheidung treffen …
Förderung kommt aus Berlin-Brandenburg und Baden-Württemberg.




