Foto: Uwe Klees/thalmannverlag
320w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1024/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/fu1ZHhMxq2X9idUKOyogneCRNFA4Tzkm87YSBt0jQEsL3vawVIlGWbDpPr6c.jpg"/>
Foto: Uwe Klees/thalmannverlag
1024w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1152/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/fu1ZHhMxq2X9idUKOyogneCRNFA4Tzkm87YSBt0jQEsL3vawVIlGWbDpPr6c.jpg"/>
Foto: Uwe Klees/thalmannverlag
1152w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1280/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/fu1ZHhMxq2X9idUKOyogneCRNFA4Tzkm87YSBt0jQEsL3vawVIlGWbDpPr6c.jpg"/>
Foto: Uwe Klees/thalmannverlag
1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/fu1ZHhMxq2X9idUKOyogneCRNFA4Tzkm87YSBt0jQEsL3vawVIlGWbDpPr6c.jpg"/>
Foto: Uwe Klees/thalmannverlag
1536w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1920/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/fu1ZHhMxq2X9idUKOyogneCRNFA4Tzkm87YSBt0jQEsL3vawVIlGWbDpPr6c.jpg"/>
Foto: Uwe Klees/thalmannverlag
1920w" sizes="(max-width: 320px) 320px, (max-width: 1024px) 1024px, (max-width: 1152px) 1152px, (max-width: 1280px) 1280px, (max-width: 1536px) 1536px, (max-width: 1920px) 1920px" src="https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/fu1ZHhMxq2X9idUKOyogneCRNFA4Tzkm87YSBt0jQEsL3vawVIlGWbDpPr6c.jpg"/>
Foto: Uwe Klees/thalmannverlag
ROSTOCK (KOBINET)
ROSTOCK (KOBINET) Ist Inklusion immer noch ein Fremdwort? Das fragt Margit Glasow im Blog der Aktion Mensch. Die Rostocker Journalistin hatte die Didacta in Stuttgart besucht, die wieder Bildungshochburg für Lehrkräfte, Erzieher, Ausbilder, Personalentwickler, Trainer und Eltern war. Das Thema Inklusion bahnte sich dabei nur mühsam seinen Weg, stellte Glasow fest. Besonders beeindruckt war sie von der Studentin Kathrin Lemler, die in einer offenen Gesprächsrunde auf der Didacta schilderte, wie sie sich gegen Vorurteile durchsetzen musste.
Aufgrund einer Infantilen Cerebralparese funktioniert bei ihr das Sprechen nicht, denn um einen Laut erzeugen zu können, müsste sie eine Vielzahl von Muskeln auf eine bestimmte Weise bewegen. Mit Leuten, die sie gut kennen, benutzt sie deshalb zur Verständigung eine Buchstabentafel. Diese Buchstabentafel funktioniert über ein Blicksystem: Sie wählt innerhalb eines von sechs Blocks den entsprechenden Buchstaben aus, indem sie zwei Bewegungen mit dem Kopf macht: nach oben links, oben Mitte, oben rechts, unten links, unten Mitte, unten rechts.
Mit dem Sprachcomputer erzählte Kathrin Lemler auf der Didacta von dem stolprigen Weg, auf dem sie sich als unterstützt Kommunizierende in der Schule letztendlich behauptet hat. Gegen alle Widerstände und Vorurteile. Wie es ihr gelang, von der Förderschule an eine integrative Gesamtschule zu wechseln und dort die mittlere Reife zu absolvieren. Wie sie schließlich das Gymnasium besuchen und das Abi ablegen konnte. „Häufig trauten mir Leute nicht zu, dass ich mit einer solchen schweren Behinderung in der Lage wäre, einen Abschluss zu erreichen. Von diesen Menschen habe ich mich nie entmutigen lassen. Im Gegenteil, ich dachte dann: So, und jetzt erst recht! Ich habe zum Glück auch immer wieder Menschen getroffen, die an mich und meine Fähigkeiten geglaubt haben.“ Kathrin Lemler studiert an der Universität Köln Erziehungswissenschaften.




