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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Hamburg-Bergedorf wurde in dieser Woche auf Rollstuhlzugänglichkeit getestet. 17 Leute waren dazu mit ihren Smartphones unterwegs, um öffentlich zugängliche Einrichtungen auf Barrierefreiheit zu überprüfen. Die "Wheelmap Mapping Aktion" zur Kennzeichnung von rollstuhlgerechten Orten wurde vom Bezirksamt Bergedorf, dem Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg und dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband organisiert, die Ergebnisse mit Hilfe von Smartphones auf Wheelmap markiert.
Die „Mapper“ mit und ohne Mobilitätseinschränkungen bewerteten und überprüften über 70 Orte. 53 Orte markierten sie mit grün, also als voll rollstuhlgerecht, weitere 12 mit gelb, da nur teilweise rollstuhlgerecht und 9 Orte stuften sie als nicht rollstuhlgerecht ein.
„Der Bezirk Bergedorf hat das Ziel, dass in Bergedorf mehr barrierefreie Wohnungen gebaut werden, aber auch, dass das Wohnumfeld barrierefrei gestaltet wird. Vor allem ältere Menschen, aber auch Familien nutzen in ihrer alltäglichen Lebensorganisation die kurzen Wege und vielfältigen Verflechtungen in den Quartieren. In der Bergedorfer Innenstadt, vor allem rund um das Sachsentor, gibt es schon sehr viele rollstuhlgerechte Bereiche. Die historischen Teile und Straßen wie Reetwerder oder Weidenbaumstieg sind dagegen weniger barrierefrei“, sagte Ines Kowalsky von der Stadtplanung Bergedorf.
Auch der Deutsche Rollstuhl-Sportverband und das BG Unfallkrankenhaus Hamburg machen sich stark für mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. „Wir helfen täglich Menschen, die nach einem Unfall oder einer Krankheit ihre Mobilität und ihren Alltag so schnell wie möglich zurück gewinnen wollen. Eine barrierefreie Umgebung ist eine sehr wichtige Voraussetzung dafür“, sagte Maria Surzukova vom BG Unfallkrankenhaus.




