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Eckhard Lucht Assistent des Monats

Andreas Vega und Eckhard Lucht
Andreas Vega und Eckhard Lucht
Foto: Wiebke Schär (ISL)

JENA/MüNCHEN (KOBINET) Eckhard Lucht arbeitet mittlerweile schon fast 15 Jahre als Persönlicher Assistent für Andreas Vega vom Verbund behinderter ArbeitgeberInnen (VbA) München. Im Rahmen ihrer Artikelserie "AssistentIn des Monats" hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) Eckhard Lucht zum Assistenten des Monats ausgewählt.

Seit 1999 arbeitet Eckhard Lucht, der von vielen einfach Ecki genannt wird, bei Andreas Vega als Persönlicher Assistent. Wer die beiden trifft merkt sofort, dass sie nicht nur ein eingespieltes Team sind, sondern dass zwischen ihnen auch die Chemie stimmt. Und genau das ist für Eckhard Lucht auch wichtig. "Wenn man so eng und so lange miteinander zusammen arbeitet und auch viel auf Reisen ist, muss die Basis stimmen", erzählte Eckhard Lucht im Gespräch mit den kobinet-nachrichten. "Und die Chemie zwischen uns stimmt", ergänzt er. Ein Vorteil der Arbeit als Persönlicher Assistent bei Andreas Vega besteht für Eckhard Lucht darin, dass er seinen Wohnsitz und sein Lebensumfeld in Jena beibehalten konnte, weil er immer einige Tage am Block bei Andreas Vega arbeiten kann, um dann wieder für einige Tage zurück nach Jena fahren zu können. Dazu kommt natürlich, dass Eckhard Lucht neben der Kernarbeit der Unterstützung von Andreas Vega bei all den Tätigkeiten, die er aufgrund seiner Behinderung nicht selbst ausführen kann, gerne mit ihm unterwegs ist und dabei mittlerweile auch viele nette Leute kennen lernen konnte. Sei es der Freedom Drive nach Straßburg oder die vor kurzem in Erkner bei Berlin stattgefundene Schulung der ISL unter dem Motto "Peers zu Peers" Eckhard Lucht ist stets im Hintergrund mit dabei, wenn Andreas Vega Vorträge hält.

Nach fast 15jähriger Tätigkeit ist Eckhard Lucht verhalten, wenn es um die Frage nach Wünschen für die Zukunft im Hinblick auf seine Tätigkeit geht. Andreas Vega hatte dann aber doch ein Stichwort für den bescheidenen Mitarbeiter parat, über das die beiden schon öfter gesprochen haben. "Ich würde mir wünschen, dass es neben der regulären Vergütung als Persönlicher Assistent, die ja nicht zu üppig ist, auch eine Anerkennung für die langjährige Tätigkeit in Form von einer Lohnerhöhung geben würde", so Eckhard Lucht. Dem kann Andreas Vega nur beipflichten. "Ich habe mit Ecki einen wirklich guten Assistenten mit dem die Chemie stimmt und der schon so lange bei mir arbeitet. Aufgrund der Rahmenbedingungen der Finanzierung der Persönlichen Assistenz kann ich dies jedoch nicht entsprechend durch eine Lohnerhöhung honorieren. Dabei ist es für mich und viele andere behinderte Menschen so wichtig, dass wir Persönliche AssistentInnen haben, mit denen wir gut zusammen arbeiten können und die nicht ständig wechseln. Denn die Einarbeitung neuer AssistentInnen ist zuweilen sehr anstrengend", so Andreas Vega, der hofft, dass die Zusammenarbeit mit Eckhard Lucht noch lange währt.

Link zum Bericht über die Assistentin des Monats Oktober

JENA/MüNCHEN (KOBINET) Kategorien Nachrichten

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sfgv125