Foto: Rolf Barthel
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Bau ich heut‘ nicht, bau ich morgen: In Dortmund versteht man nur noch Bahnhof - so überschrieb Markus Kurth, Dortmunder Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, heute eine Pressemitteilung zu den neuen Umbauplänen für den Hauptbahnhof seiner Stadt. „Es ist beunruhigend zu sehen, wie die Bahn den Umbau des Dortmunder Hauptbahnhofes immer wieder vor sich herschiebt. Viele Termine wurden bereits genannt und immer wieder verworfen. Nun werden mindestens drei weitere Jahre vergehen, bis überhaupt mit dem Umbau begonnen wird", erklärte Kurth.
„Es ist beunruhigend zu sehen, wie die Bahn den Umbau des Dortmunder Hauptbahnhofes immer wieder vor sich herschiebt. Viele Termine wurden bereits genannt und immer wieder verworfen. Nun werden mindestens drei weitere Jahre vergehen, bis überhaupt mit dem Umbau begonnen wird! Und selbst diese Terminplanungen sind noch offen. Diese Verschiebungen auf den Sankt-Nimmerleinstag müssen ein Ende haben. Es steht zu fürchten, dass zu erwartende Kostensteigerungen bei Prestigeprojekten wie Stuttgart 21 weiterhin zu Lasten der dringend notwendigen Sanierung der vorhandenen Infrastruktur gehen“, erklärte Kurth.
So müssten weiterhin mobilitätseingeschränkte Reisende durch einen muffigen Tunnel per Lastenaufzug zum Gleis gebracht werden. Alle Proteste, Presseerklärungen und Briefe an das Bahnmanagement der letzten Jahre aus den Reihen der Dortmunder Politik und der Betroffenen scheinen vergeblich. Hinzu kommt die beklemmende Enge des Tunnels und der Treppen, der sich die Pendler jeden Tag aussetzen müssen.
Die neue Bundesregierung sei aufgefordert, endlich aktiv Einfluss auf die Investitionspolitik der Deutschen Bahn zu nehmen, meint der Bundestagsabgeordnete. Besonders Nordrhein-Westfalen leide unter der falschen Schwerpunktsetzung. Neben dem Dortmunder Hauptbahnhof würden auch der Rhein-Ruhr-Express sowie die Schienenanbindung der Seehäfen Antwerpen und Rotterdam sträflich vernachlässigt.




