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Aktiv Vorgehen gegen Diskriminierung

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MAINZ (KOBINET)

MAINZ (KOBINET) Unter dem Motto "Aktiv Vorgehen gegen Diskriminierung" findet morgen, am 17. Oktober, im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Mainz ein Fachtag statt. Eine kurzfristige Anmeldung ist heute noch möglich, teilte die ZsL-Geschäftsführerin Gracia Schade den kobinet-nachrichten mit.



Die Antidiskriminierungsstelle hat 2013 zum Themenjahr „Selbstbestimmt dabei. Immer“ erklärt, dazu wurden drei Studien erstellt: „Benachteiligung von Menschen mit chronischen Krankheiten„, „Zugang und Verbleib von Menschen mit Behinderungen zum / auf dem ersten Arbeitsmarkt“, „Menschen mit Behinderungen als KundInnen und VertragspartnerInnen“. Sera Choi, Referentin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) wird diese Studien während des Fachtages vorstellen und aus der Beratungspraxis berichten. Weiterer Programmpunkt wird die Vorstellung der Landesantidiskriminierungsstelle Rheinland-Pfalz (LADS) durch Hayri Maag sein.

„Ich freue mich, dass es uns auch gelungen ist Prof. Dr. Theresia Degener für den Blick über die Bundesgrenzen hinaus zu gewinnen“, so Gracia Schade. „Theresia Degener wird das Thema Diskriminierung im europäischen und amerikanischen Zusammenhang betrachten.“ Theresia Degener ist Professorin für Recht und Disability Studies an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland Westfalen Lippe in Bochum. Ihre Forschungsgebiete sind zur Zeit Behindertenrecht, Antidiskriminierungsrecht und Internationale Menschenrechte, sowie gender studies und disability studies.

Am Nachmittag finden zwei Arbeitsgruppen statt, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: Wie kann ein besserer Schutz vor Diskriminierung in Deutschland und Rheinland-Pfalz aussehen, welche Gesetzesänderungen sind gegebenenfalls nötig? und Welche Maßnahmen im Rahmen der Bewusstseinsbildung sollten entwickelt werden?. In den Fachtag einleiten wird der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Rheinland-Pfalz, Matthias Rösch. Zielsetzung des Fachtages ist eine Resolution zu formulieren, die an die Bundes- und Landesregierung gerichtet wird.

Anmeldungen sind per Mail an [email protected] noch bis 16. Oktober möglich. Dort gibt es auch nähere Informationen zum Fachtag.