BERLIN (KOBINET) Der Paritätische kritisiert den von Bundesinnenminister Seehofer vorgestellten „Masterplan Migration“ aufs schärfste. So werde ausschließlich von „Migration“ und „Migranten“ gesprochen, die in der Asylgesetzgebung verbrieften Rechte von Schutzsuchenden hingegen völlig außer Acht gelassen.
BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) fordert mehr Fahrgastrechte im Bahnverkehr. „Menschen mit Behinderungen haben das Recht, ebenso spontan mit der Bahn zu reisen, wie andere Menschen auch. Es liegt in der Hand des Europäischen Parlamentes, dieses Recht nun umzusetzen“, erklärt DBR-Sprecher und SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der aktuellen Diskussion im Europäischen Parlament um die Reformvorschläge für die EU-Verordnung für Fahrgastrechte im Bahnverkehr.
Veröffentlicht am 10.07.2018 14:48 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo des Deutschen Instituts für Menschenrechte Foto: DIMR
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Am Donnerstag, dem 12. Juli 2018 stimmen die Abgeordneten des Landtags in Nordrhein-Westfalen über das so genannte Baurechtsmodernisierungsgesetz ab. Anders als in der Landesbauordnung, die ursprünglich zum 28. Dezember 2018 in Kraft treten sollte, wird darin auf jede Vorgabe zur Schaffung rollstuhlgerechter Wohnungen für die Bauwirtschaft verzichtet. Dies wird nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Menschenrecht dazu führen, dass auch zukünftig nicht ausreichend barrierefreier Wohnraum zur Verfügung stehen wird.
BREMEN (KOBINET) Die Klage einer Schulleiterin eines Gymnasiums im Bremer Stadtteil Horn beim Bremer Verwaltungsgericht gegen die Einrichtung einer Inklusionsklasse zum kommenden Schuljahr hat im Frühjahr für Schlagzeilen und für Diskussionen zur Inklusion gesorgt. Wie T Online auf seiner Nachrichtenplattform berichtet, ist die Schulleiterin nun mit ihrer Klage gescheitert, da diese als unzulässig abgewiesen wurde. Die Beamtin könne lediglich verwaltungsintern ihre Bedenken geltend machen, sei aber darüber hinaus nicht klagebefugt, teilte das Verwaltungsgericht Bremen zur Begründung seiner Entscheidung dem Bericht zufolge mit. Behindertenverbände hatten sich angesichts der Klage empört gezeigt.
Veröffentlicht am 10.07.2018 07:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bahnsteighöhen sind wichtig für Barrierefreiheit Foto: H. Smikac
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Bahnsteighöhen in Deutschland thematisiert die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag in einer Kleinen Anfrage (19/2814). Darauf weist der Informationsdienst Heute im Bundestag hin. Die Liberalen weisen dem Bericht zufolge darauf hin, dass die Bahnsteige in Deutschland „historisch bedingt“ keine einheitliche Höhe hätten. Nach dem Zweiten Weltkrieg seien in der Bundesrepublik Bahnsteighöhen von 76 Zentimeter die Regel gewesen. In der DDR hingegen seien 38 Zentimeter beziehungsweise 55 Zentimeter üblich gewesen.
LENGGRIES / BERLIN (KOBINET) Der Inklusionsbotschafter Markus Ertl will sich nicht damit abfinden, dass es ein Zufallstreffer ist, ob man barrierefreie Informationen von Fraktionen und Abgeordneten des Deutschen Bundestages bekommt. Er setzt sich dafür ein, dass für diese auch die Bestimmungen des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes für die Barrierefreiheit von Informationen gelten und hat hierzu eine Petition an den Deutschen Bundestag gerichtet.
BERLIN (KOBINET) Die Teilnahme an Wahlen ist für viele Menschen mit Behinderungen ein wichtiges Element ihrer Selbstbestimmtheit und ihrer Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben. Zwar knüpfen die Wahlrechtsausschlüsse im § 13 Bundeswahlgesetz nicht am Merkmal einer Behinderung an, dennoch werden in der Folge überwiegend Menschen mit Behinderungen von Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Europaparlament ausgeschlossen. Dies soll nun per Gesetz verändert werden.
Veröffentlicht am 09.07.2018 11:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen Mecklenburg-Vorpommern groß Foto: Public Domain
SCHWERIN (KOBINET)
SCHWERIN (KOBINET) Die Sozialministerin von Mecklenburg Vorpommern, Stefanie Drese, stellte im Rahmen der Landespressekonferenz den Evaluationsbericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Mecklenburg-Vorpommern vor. Stefanie Drese verdeutlichte dabei, dass die aktive und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gemeinschaft als handlungsfeldübergreifendes Prinzip in allen gesellschaftlichen Bereichen Berücksichtigung finden muss.
MAGDEBURG (KOBINET) „Inklusionsunternehmen. MehrWert inklusive“ lautet der Titel einer Aufklärungskampagne, die vor kurzem bei der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen in Magdeburg gestartet wurde. Mit der bundesweiten Kampagne soll der Bekanntheitsgrad von Inklusionsunternehmen gesteigert, für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert und für den Ausbau inklusiver Arbeitsplätze geworben werden. Sie ist ein Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if), wie Magdalena Weinsziehr, die Koordinatorin der Kampagne, den kobinet-nachrichten mitteilte.
BONN (KOBINET) „Direkt fragen und drauflosreden – typisch Kinder. Wenn Beleidigungen fallen, muss das aber keiner einfach hinnehmen. Das beweist Erwin, der auf ‚Du Krüppel‘ prompt reagiert“, so heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch, mit dem ein entsprechendes Video zum Umgang mit Reaktionen von Kindern auf Behinderungen hingewiesen wird.
Veröffentlicht am 09.07.2018 10:42 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
ALEX Berlin Foto: ALEX
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Heute am 9. Juli startet um 19.00 Uhr die erste Sendung der Polit-Talk-Runde „Du hast das Wort“ mit Ilja Seifert und Corinna Rüffer auf Alex Berlin. Darauf hat Margit Glassow, die Macherin der Sendung hingewiesen. Unter https://www.alex-berlin.de/startseite.html kann die Sendung auch im Internet live angehört werden. Und wer das nicht schafft: Es gibt zwei Wiederholungssendungen (siehe unter weitere Sendetermine). „In dem Anfang des Jahres gestarteten TV-Projekt ‚Du hast das Wort‘ kommen vor allem Menschen mit Behinderungen zu Wort und legen ihre Sicht auf die sie betreffenden politischen Fragen dar. Denn immer noch wird in den Medien – wenn überhaupt – viel zu viel über sie berichtet, statt dass sie es selbst tun könnten“, heißt es in der Ankündigung.
HOLLENBACH (KOBINET) Auch im neunten Jahr nach dem Inkrafttreten ist das Gesetz zur Assistenz im Krankenhaus auch in Fachkreisen nicht sehr bekannt. Seit 2009 können behinderte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihre Assistenz mit in das Krankenhaus aufnehmen lassen. Seit 2012 gilt das auch in der Kur. Die sogenannten Hotelkosten der Assistenz werden nach § 11 SGB V von der Krankenkasse übernommen. Die Assistenz kann aufgrund der Regelung des § 63b SGB XII lückenlos weiterhin beschäftigt werden.
HALLE (KOBINET) Teilhabe-Kultur zu leben heißt für die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag auch, Kunst und Literatur von Menschen mit Behinderungen erlebbar zu machen. Das Magazin „Outscapes“ veröffentlichte in seiner jüngsten Ausgabe zwei Beiträge über KünstlerInnen mit Behinderungen, wobei sich die beiden Portraitierten, zu denen auch Jennifer Sonntag gehört, nicht allein über ihre Behinderung definieren. Da die Printausgabe des Kulturmagazins für einige Menschen mit Behinderungen nicht lesbar ist, stellte der Verlag auf Initiative von Jennifer Sonntag den kobinet-nachrichten die elektronischen Textfassungen ungekürzt zur Veröffentlichung zur Verfügung. Ein herzlicher Dank an Tristan Rosenkranz dafür.
Veröffentlicht am 07.07.2018 12:49 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Eröffnung des Social Impact Lab Foto: Jürgen Nobel
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BONN (KOBINET)
BONN (KOBINET) Mit dem Social Impact Lab Bonn eröffnet in der Metropolregion Rhein-Ruhr das erste inklusive Innovationslabor. Im Gegensatz zu bereits bestehenden Gründungsunterstützungsangeboten in der Region fördert das Lab gezielt Gründerinnen und Gründer, die mit ihren Unternehmensideen drängende gesellschaftliche Herausforderungen lösen. Ohne gedankliche oder räumliche Barrieren können die inklusiven Teams an ihren sozialen Geschäftsmodellen arbeiten. Ein Fokus soll dabei auf Innovationen aus dem Bereich Inklusion und Teilhabe liegen.
Veröffentlicht am 07.07.2018 12:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: domain public
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UNBEKANNT (KOBINET) In Bremen gibt es seit rund 30 Jahren einen Dachverband für Vereine und Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen: Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen (LAGS Bremen). Gerald Wagner von der LAGS Bremen berichtet in seinem kobinet-Beitrag über neue Aktivitäten und ein neues Erscheinungsbild des Verbandes besonders auch im Lichte der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), die der Verband seit kurzem anbietet.
DORTMUNT (KOBINET) Heute stellt NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer in einem Pressegespräch ihre Eckpunkte zur “Neuausrichtung der Inklusion” vor. Diese Neuausrichtung der inklusiven Schulentwicklung in Nordrhein-Westfalen stärkt nach Einschätzung des Eltern- und Inklusionsfachverbandes Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW e.V. allein die Sonderschulen. Für die inklusive Schulentwicklung gibt es dagegen nach Ansicht dieses Verbandes keine verlässlichen, geschweige denn auskömmliche Ressourcen.
MüNSTER (KOBINET) Bei der Lebenshilfe Münster gibt es das Projekt NetzStecker. Hier arbeiten David Krützkamp und Johannes Benedix an dem Thema „Digitale Barrierefreiheit“. Sie machen Beratungen zu Smartphones, Tablets und Sozialen Medien und erstellen Info-Materialien in Leichter Sprache zu Apps und anderen Technik-Themen. Gerade ist ihre Broschüre „WhatsApp für Android – leicht gemacht“ fertig geworden.
Veröffentlicht am 06.07.2018 10:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen Mecklenburg-Vorpommern groß Foto: Public Domain
SCHWERIN (KOBINET)
SCHWERIN (KOBINET) Das Land Mecklenburg-Vorpommern will die Voraussetzungen für die Umsetzung der Inklusion an den Schulen schaffen. Mit einer Novelle des Schulgesetzes soll die Inklusion auf die gesetzliche Grundlage gestellt werden. Der entsprechende Gesetzentwurf befindet sich in der Anhörung. Gewerkschaften, Verbände, Landkreistag, Städte- und Gemeindetag und andere Einrichtungen haben bis 7. September dieses Jahres Gelegenheit, ihre Stellungnahmen im Bildungsministerium abzugeben. Die gesetzlichen Änderungen sollen voraussichtlich zum Schuljahr 2019/2020 in Kraft treten. Zuvor müssen sie durch den Landtag beschlossen werden.
Veröffentlicht am 06.07.2018 10:38 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen von Bayern Foto: Public Domain
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SCHWANGAU (KOBINET)
SCHWANGAU (KOBINET) „Inklusion in Bayern – wir arbeiten miteinander!“ – dieses Emblem hat der Amtschef im Bayerischen Sozialministerium, Ministerialdirektor Michael Höhenberger, dem 1. Bürgermeister von Schwangau, Stefan Rinke, stellvertretend für die ganze Gemeinde übergeben. Das Emblem steht für ein außerordentliches Engagement für die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben.
Veröffentlicht am 06.07.2018 07:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der ISL Foto: ISL
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) kann ab sofort die gut nachgefragte Broschüre „Ableismus erkennen und begegnen“ mit Unterstützung des AOK Bundesverbandes als gedruckte Version anbieten. Darauf hat der Pressereferent der ISL, Alexander Ahrens aufmerksam gemacht.
UNBEKANNT (KOBINET) Unser Partner yomma erstellt monatlich ein DGS-Video von kobinet-Nachrichten. Die Auswahl trifft yomma und dreht daraus ein DGS-Video.
Veröffentlicht am 05.07.2018 18:10 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Reichstagskuppel in Berlin Foto: sch
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BERLIN (KOBINET) Die Bundesregierung hat heute einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der Marrakesch-Richtlinie in den Bundestag eingebracht. Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik, und Tabea Rößner, Sprecherin für Netz- und Verbraucherpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, forderten, den Entwurf dringend zu korrigieren, damit seh- und lesebehinderten Menschen zukünftig mehr Literatur in barrierefreien Formaten zur Verfügung steht.
BERLIN (KOBINET) Das Deutsche Institut für Menschenrechte empfiehlt Bund und Ländern, die Übertragung von Literatur, Kunst und Wissenschaft in barrierefreie Formate wie Brailleschrift, Großdruck oder Hörbuch stärker öffentlich zu fördern. Ebenso sollten sie Bibliotheken und Bildungseinrichtungen mehr Mittel für den Ausbau ihrer Barrierefreiheit zur Verfügung stellen.
BONN (KOBINET) Über eine Fördersumme von insgesamt 2,8 Millionen Euro können sich die fünf Modellkommunen Schwäbisch Gmünd, Erlangen, Rostock, Schneverdingen und die Verbandsgemeinde Nieder-Olm freuen. Mit der bundesweiten Initiative Kommune Inklusiv begleitet die Aktion Mensch über fünf Jahre den Inklusionsprozess der fünf Modellkommunen und fördert den Aufbau lokaler Inklusions-Netzwerke mit Handelnden aus Vereinen, Verbänden, Selbsthilfe, Unternehmen und der kommunalen Verwaltung.
Veröffentlicht am 05.07.2018 13:12 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Titel der neuen Hubbe-Cartoons Foto: Phil Hubbe
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MAGDEBURG (KOBINET) Phil Hubbe bringt sein mittlerweile 7. Buch heraus. Ende Juli (25.07.) erscheint “Der siebte Sinn – Behinderte Cartoons 7”, teile der Cartoonist heute der kobinet-Redaktion mit. Der Alltag von Menschen mit Behinderungen birgt jede Menge Herausforderungen. Phil Hubbe setzt mit seinen Zeichnungen die alltäglichen Schwierigkeiten humorvoll in Szene und karikiert gesellschaftliche Berührungsängste.
BERLIN (KOBINET) „Ob jung oder alt: Alle Menschen in Deutschland müssen sich auf die gesetzliche Rente verlassen können. Die Rentnerinnen und Rentner von heute und morgen brauchen eine auskömmliche Rente im Alter. Daher fordern wir die Rentenkommission dringend auf, zukunftsfähige Vorschläge zu machen.“ Das erklärt Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich eines Gesprächs der Rentenkommission mit Verbänden. Mit am Tisch sitzt auch der Sozialverband VdK Deutschland.
Veröffentlicht am 05.07.2018 08:52 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Mitglieder des Vereins mit uns Foto: Anett Feige
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LOBBACH (KOBINET)
LOBBACH (KOBINET) Am 30. Juni trafen sich zahlreiche Interessierte zur Gründungsversammlung des neuen Vereins mit uns e.V. – Verein zur Unterstützung für Menschen mit Behinderungen und deren Assistenzen in Lobbach. Der Verein mit uns e.V. berät und unterstützt nach Informationen der Vorsitzenden Anett Feige zukünftig Menschen mit Behinderungen jeglicher Art, Menschen die von einer Behinderung bedroht sind und deren Angehörige. Das Angebot umfasst Beratungen zum persönlichen Budget, zur Pflege sowie umfassende Sozialberatungen.
Veröffentlicht am 05.07.2018 08:33 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Flagge Europa Foto: Public Domain
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BRüSSEL/BERLIN (KOBINET) „Stillstand in Brüssel“, so titelt der Newsletter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes dbsv direkt die Tatsache, dass einige EU-Mitgliedsstaaten, darunter leider auch Deutschland, die Verhandlungen für ein europäisches Barrierefreiheitsgesetz, den European Accessibility Act (EAA), blockieren. Seit Beginn der Gespräche am 1. März (siehe dazu www.dbsv.org/pressemitteilung/eaa.html) seien deshalb keine nennenswerten Ergebnisse zu verzeichnen.
Veröffentlicht am 05.07.2018 08:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Raul Krauthausen Foto: Andi Weiland/Sozialhelden
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) In Deutschland sind nach Informationen der Leidmedien nur etwa 35 Prozent aller öffentlichen Gebäude barrierefrei zugänglich. Vielen Leuten sei das nicht bewusst – genauso wenig, dass eine mobile Rampe am Eingang eines Gebäudes mit ein oder zwei Stufen oft als pragmatische Lösung schon reiche, um Rollstuhlfahrer*innen und gehbehinderten Menschen den Zugang zu ermöglichen. Wheelmap.org hat sich dem Problem angenommen und daraus ist einem Bericht des neuen Leidmedien-Newsletters zufolge in Zusammenarbeit mit der Geometry Group Germany das Kampagnen-Video „Unseen Obstacles“ entstanden, das auf Social Media die Aufmerksamkeit mit dem Gedankenspiel weckte: Was wäre, wenn Stufen für alle ein Hindernis wären?
MAINZ (KOBINET) „Inklusive Bildung ist ein Menschenrecht. Deshalb muss der Ausbau eines inklusiven Schulsystems engagiert fortgesetzt werden“, erklärte der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch. Die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen aus Bund und Ländern haben in der vor kurzem verabschiedeten Hannöverschen Erklärung nachdrücklich gefordert, inklusive Bildung konsequent umzusetzen.
Veröffentlicht am 04.07.2018 07:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Corinna Rüffer und Constantin Grosch beim Inklusionspodcast Foto: Constantin Grosch
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Dieses Mal war Constantin Grosch mit seinem Inklusionspodcast zu Gast bei der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen, Corinna Rüffer. Sie sprachen über den Gesetzesentwurf „Digitale Barrierefreiheit“, darüber, was Arbeit mit Würde zu tun hat und schnitten kurz das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen an. Zudem blickten sie im Gespräch auf das Thema Pränataldiagnostik bei Trisomie21.
HALLE (KOBINET) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag staunte nicht schlecht, als die Leiterin ihrer Aktionsgruppe bekannt gab, sie müsse zum nächsten Treffen ihr Enkelkind mitbringen, es dürfe wegen seiner Diabeteserkrankung nicht mit zum Wandertag. Seine Lehrerin traue sich „das“ nicht zu, denn es sei schwierig, im Bedarfsfall die nötigen Koordinaten für einen Pflegedienst durchzugeben. „Geschätzte Mitpädagoginnen, haben wir nicht diesen Beruf erlernt, um im Interesse eines jeden Kindes kreative und intelligente Lösungen zu finden und sollte es uns nicht ein großes Anliegen sein, Kinder nicht aktiv aus dem Gruppengeschehen auszuschließen?“ Dies fragt Jennifer Sonntag in ihrem Beitrag für die kobinet-nachrichten.
Veröffentlicht am 04.07.2018 07:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Auszeichnung von Claudia Roth Foto: Oliver Ziebe
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Im Jahr 1988 hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) die Ehrenmedaille des Verbandes geschaffen. Sie wird sehenden Menschen verliehen, die sich auf besondere Weise um das Blinden- und Sehbehindertenwesen verdient gemacht haben. Vor kurzem wurde Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet. Der DBSV würdigte damit ihr langjähriges Engagement für die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und insbesondere die Verbesserung des barrierefreien Filmangebotes.
BERLIN (KOBINET) Eine umfassende Partizipation auf Augenhöhe der Pflegebedürftigenvertretungen forderte die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) heute bei der Auftaktveranstaltung der „Konzertierten Aktion Pflege“ in Berlin. Die Bundesminister*innen Jens Spahn, Dr. Franziska Giffey und Hubertus Heil hatten relevante Akteure wie Leistungserbringer, Kranken-/Pflegekassen, Sozialpartner, Berufsverbände, Länder und kommunale Spitzenverbände eingeladen, um ihr Vorhaben zu präsentieren: Mit dem Ziel, den Arbeitsalltag und die Arbeitsbedingungen von beruflich Pflegenden rasch spürbar zu verbessern, werden verschiedene Aspekte der Thematik in fünf Arbeitsgruppen bis zu einem Jahr lang bearbeitet.
Veröffentlicht am 03.07.2018 17:14 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes Foto: DGB
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BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Gehörlosen-Bund freut sich über einen neuen Service der Bahn. In einer Pilotphase bietet die Deutsche Bahn eine Live-Chat-Funktion an, teilte heute der Verband mit. Seit vielen Jahren kommunizieren Menschen mit Hörbehinderungen mit den Mitarbeitern der Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) per Fax oder E-Mail über Reiseplanung, z.B. über Buchung von Fahrscheinen und kostenfreie Sitzplatzreservierungen, über Information zu Verspätungen, Umbuchungen oder Gleiswechseln. Störungen können auch per SMS mitgeteilt werden.
Veröffentlicht am 03.07.2018 16:55 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo des Verbundes Leichte Sprache Foto: VBLS Braunschweig
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BRAUNSCHWEIG (KOBINET) Standardsprachliche Texte sind für viele Menschen schwer zu lesen und stellen so eine Barriere dar, welche Teilhabe erschwert. Das betrifft vor allem Menschen mit geistigen Leistungsschwächen, Personen mit Migrationshintergrund oder funktionale Analphabeten. Die Fachübersetzerin Bettina Mikhail und der Grafikdesigner Martin Markwort haben deshalb den Verbund Leichte Sprache Braunschweig gegründet und sich die Aufgabe gestellt, beim Abbau von sprachlichen Barrieren zu helfen.
JENA (KOBINET) Letzte Woche hat in Jena das erste selbstorganisierte Netzwerktreffen der Thüringer Beratungsstellen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) stattgefunden. Eingeladen und organisiert wurde das Treffen durch die EUTB des in Jena ansässigen Vereins INWOL und von der EUTB-Beratungsstelle des Landesverbandes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) Thüringen. Darauf hat Alexander Kiesewetter vom ISL Landesverband Thüringen hingewiesen.