HANNOVER (kobinet)
Neue Zahlen vom Lan-des-amt für Sta-tis-tik Nie-der-sach-sen zei-gen:
Das Amt sammelt Zah-len.
64.500 Rent-ne-rin-nen und Rent-ner be-kom-men Wohn-geld.
Wohn-geld be-deu-tet: Geld vom Staat für die Mie-te.
Die Rent-ner kön-nen die Mie-te nicht al-lein zah-len.
Die Bun-des-re-gie-rung plant ei-ne Wohn-geld-re-form.
Die Bun-des-re-gie-rung ist die Re-gie-rung vom gan-zen Land.
Wohn-geld-re-form be-deu-tet: Neu-e Re-geln für das Wohn-geld.
Ab 2027 gibt es we-ni-ger Geld.
Dann kom-men Rent-ner in die Grund-si-che-rung im Al-ter.
Grund-si-che-rung im Al-ter be-deu-tet: Geld vom Staat bei zu klei-ner Ren-te.
Das sagt Dirk Swinke.
Dirk Swinke ist Vor-stands-vor-sit-zen-der vom SoVD.
SoVD be-deu-tet: So-zi-al-ver-band Deutsch-land.
Das ist ein großer Ver-ein für Men-schen mit Be-hin-de-rung.
Vor-stands-vor-sit-zen-der be-deu-tet: Der Chef vom Ver-ein.
Schon jetzt ha-ben vie-le Mit-glie-der Pro-ble-me mit der Mie-te.
Das sagt Dirk Swinke auch.
Die Si-tua-tion wird in Nie-der-sach-sen schlim-mer.
Dirk Swinke sagt: Der SoVD will das Wohn-geld be-hal-ten.
Das Wohn-geld ist ei-ne vor-ge-la-ger-te Leis-tung.
Vor-ge-la-ger-te Leis-tung be-deu-tet: Hil-fe vor der Grund-si-che-rung.
Zum Bei-spiel zahlt das Wohn-geld die Mie-te.
Die Per-son muss Grund-si-che-rung be-an-tra-gen.
So kön-nen Men-schen die Mie-te zah-len.
Die Men-schen müs-sen nicht Grund-si-che-rung be-an-tra-gen.
Vie-le schä-men sich näm-lich da-für.
Das zeigt der Be-ra-tungs-al-l-tag.
Vie-le ha-ben Angst vor der Grund-si-che-rung.
Das sagt Dirk Swinke.
Der SoVD for-dert mehr von der Lan-des-re-gie-rung.
Woh-nen muss wie-der be-zahl-bar sein.
Das sagt Dirk Swinke auch.
Das geht durch öffent-lich ge-för-der-ten Wohn-raum.
Öffent-lich ge-för-der-ter Wohn-raum sind Woh-nungen mit Staats-Geld.
Auch durch Be-gren-zung der Mie-te.
Be-gren-zung be-deu-tet: Ei-ne Gren-ze für die Mie-te.
Und durch Un-ter-stüt-zung für Men-schen mit we-nig Geld.
Un-ter-stüt-zung be-deu-tet: Hil-fe vom Staat.
Die Mie-ten stei-gen. Dar-um muss Wohn-geld blei-ben.
Nie-mand darf die Be-trof-fe-nen be-strafen.
Das sagt Dirk Swinke.
Die-ser Text ist in Leich-ter Spra-che.
Der Text folgt der DIN SPEC 33429.
Foto: Pixabay/Alexas_Fotos
HANNOVER (kobinet)
Neue Zahlen des Landesamts für Statistik Niedersachsen zeigen, dass etwa 64.500 Rentnerinnen und Rentner in Niedersachsen Wohngeld beziehen, weil sie ihre Miete nicht allein tragen können. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen warnt vor den Folgen der geplanten Wohngeldreform der Bundesregierung. "Viele von ihnen sind von der geplanten Wohngeldreform der Bundesregierung betroffen, denn die Leistungen sollen ab 2027 deutlich reduziert werden. Das heißt, sie rutschen dann in die Grundsicherung im Alter", erklärt Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. Schon jetzt berichten Mitglieder von Schwierigkeiten, ihre Wohnkosten zu zahlen. "Diese Situation wird sich auch in Niedersachsen deutlich verschärfen", so Swinke.
Der SoVD fordert, das Wohngeld als vorgelagerte Leistung zu erhalten. "Es ermöglicht Menschen, ihre Miete zahlen zu können, ohne Grundsicherung beantragen zu müssen. Das ist wichtig, da viele den Schritt aus Scham nicht gehen", sagt Swinke. "Unser Beratungsalltag zeigt, dass die Beantragung von Grundsicherung für viele mit erheblichen Hürden verbunden ist. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, um finanziell unabhängig zu bleiben, scheut es oft, von der Leistung komplett abhängig zu sein", betont der SoVD-Vorstandsvorsitzende.
Der Verband fordert von der niedersächsischen Landesregierung, Wohnen wieder bezahlbar zu machen – etwa durch öffentlich geförderten Wohnraum, eine Begrenzung der Mietbelastung und verlässliche Unterstützung für Menschen mit wenig Einkommen. "Solange die Mieten immer weiter steigen, muss das Wohngeld in seiner bisherigen Form erhalten bleiben. Bislang hat die Politik versagt. Dafür dürfen Betroffene nicht bestraft werden", so Swinke.
Foto: Pixabay/Alexas_Fotos
HANNOVER (kobinet)
Neue Zahlen des Landesamts für Statistik Niedersachsen zeigen, dass etwa 64.500 Rentnerinnen und Rentner in Niedersachsen Wohngeld beziehen, weil sie ihre Miete nicht allein tragen können. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen warnt vor den Folgen der geplanten Wohngeldreform der Bundesregierung. "Viele von ihnen sind von der geplanten Wohngeldreform der Bundesregierung betroffen, denn die Leistungen sollen ab 2027 deutlich reduziert werden. Das heißt, sie rutschen dann in die Grundsicherung im Alter", erklärt Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. Schon jetzt berichten Mitglieder von Schwierigkeiten, ihre Wohnkosten zu zahlen. "Diese Situation wird sich auch in Niedersachsen deutlich verschärfen", so Swinke.
Der SoVD fordert, das Wohngeld als vorgelagerte Leistung zu erhalten. "Es ermöglicht Menschen, ihre Miete zahlen zu können, ohne Grundsicherung beantragen zu müssen. Das ist wichtig, da viele den Schritt aus Scham nicht gehen", sagt Swinke. "Unser Beratungsalltag zeigt, dass die Beantragung von Grundsicherung für viele mit erheblichen Hürden verbunden ist. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, um finanziell unabhängig zu bleiben, scheut es oft, von der Leistung komplett abhängig zu sein", betont der SoVD-Vorstandsvorsitzende.
Der Verband fordert von der niedersächsischen Landesregierung, Wohnen wieder bezahlbar zu machen – etwa durch öffentlich geförderten Wohnraum, eine Begrenzung der Mietbelastung und verlässliche Unterstützung für Menschen mit wenig Einkommen. "Solange die Mieten immer weiter steigen, muss das Wohngeld in seiner bisherigen Form erhalten bleiben. Bislang hat die Politik versagt. Dafür dürfen Betroffene nicht bestraft werden", so Swinke.





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