Bad Segeberg / Berlin (kobinet)
Es gibt eine Hör-Sendung im Internet.
Eine Hör-Sendung im Internet nennt man: Podcast.
Du kannst einen Podcast anhören.
Du kannst ihn hören, wann du willst.
Der Podcast heißt: Inklusion-Ganz-Einfach-Leben
Kurz heißt er: IGEL.
Inklusion bedeutet:
Alle Menschen gehören dazu.
Jeder darf mitmachen.
In Folge 353 geht es um Hilfe.
Die Hilfe ist bei großen Not-Fällen.
Das nennt man: Katastrophen-Schutz.
Katastrophen-Schutz hilft zum Beispiel:
- Bei Hoch-Wasser
- Bei Strom-Ausfall
Christine Braunert-Rümenapf spricht im Podcast.
Sie ist die Landes-Behinderten-Beauftragte.
Sie arbeitet für Berlin.
Sie setzt sich für die Rechte ein.
Die Rechte sind für Menschen mit Behinderung.
Sie spricht über Strom-Ausfall.
Strom-Ausfall bedeutet:
Der Strom geht nicht mehr.
Dann funktionieren viele Geräte nicht.
Zum Beispiel:
- Aufzüge
- Beatmungs-Geräte
Ein Beatmungs-Gerät hilft beim Atmen.
Es braucht Strom.
Was passiert bei Strom-Ausfall?
Aufzüge bleiben stehen.
Menschen im Roll-Stuhl kommen nicht raus.
Beatmungs-Geräte brauchen Strom.
Ohne Strom helfen Akkus nur kurz.
Viele Menschen brauchen Hilfe.
Aber wie bekommen sie Hilfe?
Wer sagt ihnen, wo sie hin sollen?
Probleme bei Not-Unterkünften
Not-Unterkünfte sind Orte.
Dort bekommen Menschen Hilfe.
Dort bekommen sie Schutz bei Gefahr.
Aber nicht alle Not-Unterkünfte sind gut.
Sie sind nicht barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet:
Alle Menschen können sie nutzen.
Auch Menschen mit Behinderung.
Auch ältere Menschen.
Es gibt zu wenig Informationen.
Viele wissen nicht:
Wo bekommen sie Hilfe?
Einige Wohn-Formen fehlen in den Plänen.
Zum Beispiel Wohn-Gemeinschaften.
In einer Wohn-Gemeinschaft wohnen mehrere Leute.
Sie teilen sich Küche und Bad.
Wie kann man alle warnen?
Warnungen müssen für alle sein.
Es gibt verschiedene Wege:
- Leichte Sprache
- Gebärden-Sprache
Gebärden-Sprache ist für gehörlose Menschen.
Man spricht mit den Händen.
Man spricht mit dem Gesicht.
Wer hilft im Not-Fall?
Nachbarn helfen oft.
Ehrenamtliche helfen auch.
Ehrenamtliche sind Menschen.
Sie helfen freiwillig.
Sie bekommen kein Geld.
Die Politik muss Regeln machen.
Die Regeln sind für die Hilfe.
Geld ist wichtig.
Geld ist für die Vorbereitung.
Menschen mit wenig Geld können sich nicht vorbereiten.
Sie können keine Not-Vorräte kaufen.
Hitze ist auch ein Problem.
Hitze bedeutet:
Es ist sehr warm.
Es ist sehr heiß.
Das kann gefährlich sein.
Es braucht kühle Orte.
Es braucht verständliche Informationen.
Familien mit Kindern
Kinder mit Behinderung brauchen Hilfe.
Manchmal fällt die Betreuung aus.
Das ist schwer.
Die Politik muss mitdenken.
Menschen mit Behinderung wissen:
Was sie brauchen.
Sie müssen mitplanen.
Wie kannst du den Podcast hören?
Die Folge heißt:
Im Ernst-Fall mitgedacht?
Der Unter-Titel ist:
Menschen mit Behinderung im Katastrophen-Schutz.
Hier kannst du die Folge hören:
Hier findest du alle Folgen vom IGEL-Podcast:
Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg / Berlin (kobinet)
"Im Ernstfall mitgedacht? Menschen mit Behinderung im Katastrophenschutz", so lautet der Titel der 3. Folge der Serie "Berlin und seine Behindertenpolitik" mit der Landesbehindertenbeauftragten von Berlin, Christine Braunert-Rümenapf, im Rahmen des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). "Was passiert, wenn der Strom ausfällt – und mit ihm Aufzüge, Hilfsmittel und wichtige Informationswege? In Episode 353 des IGEL-Podcasts geht es um Katastrophenschutz, der Menschen mit Behinderungen erreicht", heißt es in der Ankündigung des Podcast. Sascha Lang und Christine Braunert-Rümenapf besprechen dabei u.a. Lehren aus dem Berliner Stromausfall Anfang 2026.
"Die geschilderten Erfahrungen zeigen, wie schnell fehlende Vorsorge zu gefährlichen Situationen führen kann. Wenn Beatmungsgeräte auf Akkus angewiesen sind oder Aufzüge stillstehen, braucht es verlässliche Hilfe. Doch wie erreicht diese Hilfe Menschen, die in ihrer eigenen Wohnung leben und Unterstützung benötigen? Und wie erfahren Betroffene, welche Anlaufstellen zugänglich sind und wo sie versorgt werden können? Braunert-Rümenapf beschreibt Lücken bei Informationen, Notunterkünften und der Berücksichtigung gemeinschaftlicher Wohnformen. Wir sprechen über barrierefreie Warnungen, Gebärdensprache, Leichte Sprache und das Zwei-Sinne-Prinzip. Auch die Zugänglichkeit der Berliner Katastrophenschutzleuchttürme und Informationspunkte steht zur Diskussion. Ein weiteres Thema ist ein Notfallverzeichnis – mit Fragen zu Freiwilligkeit, Datenschutz und praktischer Hilfe. Deutlich wird außerdem, wie sehr finanzielle Mittel und soziale Kontakte die persönliche Vorsorge beeinflussen. Nachbarschaftshilfe, ehrenamtliches Engagement und Hilfsdienste haben während des Stromausfalls viel aufgefangen. Die Verantwortung für verlässliche Schutzstrukturen bleibt jedoch bei Politik und Verwaltung. Beim Hitzeschutz zeigen sich ähnliche Aufgaben: zugängliche kühle Orte, verständliche Informationen und konkrete Maßnahmen. Auch Familien mit Kindern mit Behinderungen brauchen Unterstützung, wenn Betreuung und gewohnte Tagesstrukturen ausfallen. Ein kurzer Rückblick auf die Berliner Wahl ergänzt das Gespräch um die Frage nach barrierefreier politischer Teilhabe. Die zentrale Forderung: Menschen mit Behinderungen müssen Notfallpläne als Fachleute in eigener Sache mitgestalten. Eine Folge über Schutz, Selbstbestimmung und die Verantwortung, Inklusion in jedem politischen Handlungsfeld mitzudenken", heißt es weiter in der Ankündigung des Podcast.
Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg / Berlin (kobinet)
"Im Ernstfall mitgedacht? Menschen mit Behinderung im Katastrophenschutz", so lautet der Titel der 3. Folge der Serie "Berlin und seine Behindertenpolitik" mit der Landesbehindertenbeauftragten von Berlin, Christine Braunert-Rümenapf, im Rahmen des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). "Was passiert, wenn der Strom ausfällt – und mit ihm Aufzüge, Hilfsmittel und wichtige Informationswege? In Episode 353 des IGEL-Podcasts geht es um Katastrophenschutz, der Menschen mit Behinderungen erreicht", heißt es in der Ankündigung des Podcast. Sascha Lang und Christine Braunert-Rümenapf besprechen dabei u.a. Lehren aus dem Berliner Stromausfall Anfang 2026.
"Die geschilderten Erfahrungen zeigen, wie schnell fehlende Vorsorge zu gefährlichen Situationen führen kann. Wenn Beatmungsgeräte auf Akkus angewiesen sind oder Aufzüge stillstehen, braucht es verlässliche Hilfe. Doch wie erreicht diese Hilfe Menschen, die in ihrer eigenen Wohnung leben und Unterstützung benötigen? Und wie erfahren Betroffene, welche Anlaufstellen zugänglich sind und wo sie versorgt werden können? Braunert-Rümenapf beschreibt Lücken bei Informationen, Notunterkünften und der Berücksichtigung gemeinschaftlicher Wohnformen. Wir sprechen über barrierefreie Warnungen, Gebärdensprache, Leichte Sprache und das Zwei-Sinne-Prinzip. Auch die Zugänglichkeit der Berliner Katastrophenschutzleuchttürme und Informationspunkte steht zur Diskussion. Ein weiteres Thema ist ein Notfallverzeichnis – mit Fragen zu Freiwilligkeit, Datenschutz und praktischer Hilfe. Deutlich wird außerdem, wie sehr finanzielle Mittel und soziale Kontakte die persönliche Vorsorge beeinflussen. Nachbarschaftshilfe, ehrenamtliches Engagement und Hilfsdienste haben während des Stromausfalls viel aufgefangen. Die Verantwortung für verlässliche Schutzstrukturen bleibt jedoch bei Politik und Verwaltung. Beim Hitzeschutz zeigen sich ähnliche Aufgaben: zugängliche kühle Orte, verständliche Informationen und konkrete Maßnahmen. Auch Familien mit Kindern mit Behinderungen brauchen Unterstützung, wenn Betreuung und gewohnte Tagesstrukturen ausfallen. Ein kurzer Rückblick auf die Berliner Wahl ergänzt das Gespräch um die Frage nach barrierefreier politischer Teilhabe. Die zentrale Forderung: Menschen mit Behinderungen müssen Notfallpläne als Fachleute in eigener Sache mitgestalten. Eine Folge über Schutz, Selbstbestimmung und die Verantwortung, Inklusion in jedem politischen Handlungsfeld mitzudenken", heißt es weiter in der Ankündigung des Podcast.





Lesermeinungen