Berlin (kobinet)
Die Regierung hat einen neuen Plan gemacht.
Die Regierung besteht aus wichtigen Politikern.
Diese Politiker nennt man: Kabinett.
Das Kabinett trifft wichtige Entscheidungen.
Der Plan heißt Pflege-Neuordnungs-Gesetz
Das Gesetz soll die Regeln für die Pflege ändern.
Es soll die Pflege besser machen.
Es soll die Pflege fairer machen.
Das kurze Wort dafür ist: PNOG.
Die KBB hat den Plan kritisiert.
KBB bedeutet: Konferenz der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen.
Die KBB setzt sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.
Die KBB kommt vom Bund und von den Ländern.
Die KBB sagt:
Das Gesetz muss besser werden.
Das Gesetz wird im Bundes-Tag besprochen
Am 5. November 2026 redet der Bundes-Tag über das Gesetz.
Der Bundes-Tag ist eine Gruppe von Politikern.
Die Menschen wählen die Politiker alle 4 Jahre.
Die Politiker machen Gesetze für Deutschland.
Das erste Gespräch über das Gesetz heißt: Erste Lesung.
Bei der Ersten Lesung reden Politiker zum ersten Mal über das Gesetz.
Sie sagen, was das Gesetz bewirken soll.
Die Erste Lesung beginnt um 9 Uhr.
Warum Pflege wichtig ist
Viele Menschen mit Behinderungen brauchen Pflege.
Pflege bedeutet: Hilfe bei der Körper-Pflege.
Pflege bedeutet auch: Hilfe beim Essen.
Pflege bedeutet auch: Hilfe beim Anziehen.
Viele Angehörige pflegen ihre Familie.
Angehörige sind Familie oder enge Freunde.
Die Angehörigen brauchen Hilfe.
Sie brauchen mehr Zeit.
Sie brauchen Unterstützung.
Kritik der KBB am Gesetz
Die KBB sagt:
Das neue Gesetz spart Geld.
Aber das Geld wird nicht fair gespart.
Die KBB sagt:
Die Menschen, die Pflege brauchen, müssen mehr bezahlen.
Die KBB sagt:
Die Angehörigen müssen mehr arbeiten.
Die KBB sagt:
Die Pfleger und Pflegerinnen bekommen weniger Geld.
Die KBB sagt:
Die Bundes-Länder und Städte müssen mehr bezahlen.
Die KBB findet besonders schlimm:
Die Verhinderungs-Pflege wird schlechter.
Verhinderungs-Pflege bedeutet:
Eine andere Person übernimmt die Pflege.
Das passiert, wenn die normalen Pflege-Personen krank sind.
Das passiert auch, wenn sie Urlaub machen.
Jürgen Dusel äußert sich
Jürgen Dusel hat eine wichtige Meinung gesagt.
Jürgen Dusel ist der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen.
Er setzt sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.
Er will, dass alle die gleichen Chancen bekommen.
Jürgen Dusel sagt:
Die Pflege zu Hause muss besser werden.
Die Pflege zu Hause darf nicht schlechter werden.
Forderungen der KBB
Die KBB will:
Das Gesetz muss Regeln beachten.
Die Regeln heißen: UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein Vertrag.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Die Länder versprechen:
Menschen mit Behinderung bekommen die gleichen Rechte.
Das kurze Wort dafür ist: UN-BRK.
Das Grund-Gesetz ist auch wichtig.
Das Grund-Gesetz sind die wichtigsten Regeln in Deutschland.
Es sagt, welche Rechte alle Menschen in Deutschland haben.
Teilhabe und Inklusion sind wichtig.
Teilhabe bedeutet:
Alle dürfen bei etwas mitmachen.
Inklusion bedeutet:
Alle gehören dazu.
Niemand darf ausgeschlossen werden.
Das gilt für alle Menschen.
Egal, ob sie eine Behinderung haben oder nicht.
Teilhabe und Inklusion sind Menschen-Rechte.
Menschen-Rechte gelten immer und überall.
Jürgen Dusels Sharepic
Jürgen Dusel hat ein Bild gemacht.
Das Bild heißt: Sharepic.
Ein Sharepic ist ein Bild mit Text.
Das Bild wird im Internet geteilt.
Auf dem Bild stehen wichtige Nachrichten.
Auf dem Bild steht:
Demokratie braucht Inklusion.
Demokratie bedeutet:
Alle Menschen dürfen mitbestimmen.
Auf dem Bild steht auch:
Das neue Gesetz spart nur Geld.
Das Gesetz hilft nicht den Menschen.
Das Gesetz ist kein Pflege-Neuordnungs-Gesetz.
Das Gesetz ist ein Einspar-Gesetz.
Ein Einspar-Gesetz will Geld sparen.
Fazit der KBB
Jürgen Dusel sagt:
Die Angehörigen brauchen Hilfe.
Jürgen Dusel sagt:
Sie brauchen keine neuen Probleme.
Jürgen Dusel sagt:
Die Pflege zu Hause muss funktionieren.
Jürgen Dusel sagt:
Die Verhinderungs-Pflege darf nicht schlechter werden.
Jürgen Dusel sagt:
Wenn das Gesetz Geld spart, wird die Pflege schlechter.
Jürgen Dusel sagt:
Dann können viele Menschen nicht mehr gut leben.
Mehr Informationen
Hier gibt es mehr Infos:
Dieser Text ist in Leichter Sprache.
Er folgt den Regeln der DIN SPEC 33429.
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter
Berlin (kobinet)
Nach dem Kabinettsbeschluss zum Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) vom 30. September 2026 hat die Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen (KBB) eine grundlegende Überarbeitung im anstehenden parlamentarischen Verfahren gefordert. Am 5. November 2026 steht ab 9:00 Uhr die Debatte zur Ersten Lesung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung im Plenum des Bundestages an. "Pflege ist für viele Menschen mit Behinderungen eine Voraussetzung für Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Pflegende Angehörige leisten dabei einen großen Teil der Pflege in Deutschland und brauchen Entlastung, Flexibilität und verlässliche Unterstützung. Aus Sicht der KBB drohen die geplanten Einsparungen jedoch vor allem Kosten zu verlagern – auf Pflegebedürftige, Angehörige, beruflich Pflegende sowie Länder und Kommunen. Besonders kritisch sieht die KBB unter anderem die geplanten Änderungen bei der Verhinderungspflege. Statt weiterer Belastungen braucht es eine Stärkung der häuslichen und ambulanten Pflege", teilte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, in einem Facebook-Post mit. Die KBB fordert daher eine Pflegepolitik auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Grundgesetzes. Denn: Teilhabe und Inklusion sind Menschenrechte und kein Bonus, wenn Geld übrig ist.
Unter dem Motto "Demokratie braucht Inklusion" hat Jürgen Dusel ein Sharepic zum Gesetzentwurf zur Neuordnung der Pflegeversicherung veröffentlicht. Darauf heißt es weiter: "Dieses Gesetz ist kein Pflegeneuordnungsgesetz, sondern ein Einspargesetz. Pflegende Angehörige brauchen Entlastung, keine zusätzlichen Belastungen (...) Wenn die häusliche Pflege weiter funktionieren soll, darf bei der Verhinderungspflege und anderen Leistungen nicht der Rotstift angesetzt werden. Wer hier kürzt, gefährdet unser Pflegesystem und damit eine Grundlage für Teilhabe und selbstbestimmtes Leben vieler Menschen mit Behinderungen."
Link zum Facebook-Post von Jürgen Dusel
Link zu weiteren Infos zur geplanten Reform der Pflegeversicherung und zum Gesetzentwurf
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter
Berlin (kobinet)
Nach dem Kabinettsbeschluss zum Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) vom 30. September 2026 hat die Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen (KBB) eine grundlegende Überarbeitung im anstehenden parlamentarischen Verfahren gefordert. Am 5. November 2026 steht ab 9:00 Uhr die Debatte zur Ersten Lesung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung im Plenum des Bundestages an. "Pflege ist für viele Menschen mit Behinderungen eine Voraussetzung für Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Pflegende Angehörige leisten dabei einen großen Teil der Pflege in Deutschland und brauchen Entlastung, Flexibilität und verlässliche Unterstützung. Aus Sicht der KBB drohen die geplanten Einsparungen jedoch vor allem Kosten zu verlagern – auf Pflegebedürftige, Angehörige, beruflich Pflegende sowie Länder und Kommunen. Besonders kritisch sieht die KBB unter anderem die geplanten Änderungen bei der Verhinderungspflege. Statt weiterer Belastungen braucht es eine Stärkung der häuslichen und ambulanten Pflege", teilte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, in einem Facebook-Post mit. Die KBB fordert daher eine Pflegepolitik auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Grundgesetzes. Denn: Teilhabe und Inklusion sind Menschenrechte und kein Bonus, wenn Geld übrig ist.
Unter dem Motto "Demokratie braucht Inklusion" hat Jürgen Dusel ein Sharepic zum Gesetzentwurf zur Neuordnung der Pflegeversicherung veröffentlicht. Darauf heißt es weiter: "Dieses Gesetz ist kein Pflegeneuordnungsgesetz, sondern ein Einspargesetz. Pflegende Angehörige brauchen Entlastung, keine zusätzlichen Belastungen (...) Wenn die häusliche Pflege weiter funktionieren soll, darf bei der Verhinderungspflege und anderen Leistungen nicht der Rotstift angesetzt werden. Wer hier kürzt, gefährdet unser Pflegesystem und damit eine Grundlage für Teilhabe und selbstbestimmtes Leben vieler Menschen mit Behinderungen."
Link zum Facebook-Post von Jürgen Dusel
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