Berlin (kobinet)
Der VdK ist ein großer Verein.
VdK bedeutet: Das ist ein Sozial-Verband.
Ein Sozial-Verband hilft Menschen.
Die Menschen brauchen Unterstützung.
Der Plan von der CDU
Der VdK findet einen Plan nicht gut.
Der Plan kommt von der CDU.
Die CDU ist eine Partei.
Der Plan soll die Rente ändern.
Rente ist Geld für alte Menschen.
Die Menschen müssen nicht mehr arbeiten.
Bisherige Renten-Regeln
Bisher gab es die volle Rente.
Man bekam sie nach 45 Jahren.
Man musste 45 Jahre etwas tun.
Man konnte arbeiten.
Man konnte Kinder erziehen.
Man konnte kranke Menschen pflegen.
Pflegen bedeutet: Helfen.
Man hilft alten oder kranken Menschen.
Man hilft beim Waschen.
Man hilft beim Anziehen.
Man hilft beim Essen.
Was die CDU ändern will
Die CDU will das ändern.
Nur wer 45 Jahre arbeitet, bekommt die volle Rente.
Kinder erziehen zählt nicht mehr.
Pflegen zählt nicht mehr.
Verena Bentele ist Chefin vom VdK.
Sie sagt: Der Plan ist unfair.
Fair bedeutet: Alle sind gleich.
Niemand bekommt Vorteile.
Niemand bekommt Nachteile.
Warum der Plan Frauen trifft
Viele Frauen erziehen Kinder.
Viele Frauen pflegen kranke Menschen.
Deshalb arbeiten sie oft weniger.
Sie bekommen weniger Rente.
Frauen mit wenig Rente sind oft arm.
Das nennt man Alters-Armut.
Alters-Armut bedeutet: Sehr wenig Geld.
Man kann kaum Miete zahlen.
Man kann kaum Essen kaufen.
Der Plan hilft diesen Frauen nicht.
Der Plan macht es schlimmer.
Die Regierung soll einen besseren Plan machen.
Verena Bentele spricht mit dem Minister
Verena Bentele spricht mit dem Arbeits-Minister.
Der Arbeits-Minister heißt Herr Schweitzer.
Er ist ein Politiker.
Er macht Regeln für Arbeit.
Verena Bentele sagt zu ihm:
Herr Schweitzer, lehnen Sie den Plan ab.
Der Plan ist nicht fair.
Zahlen zur Rente
Im Jahr 2025 bekamen viele Menschen die volle Rente.
145.000 Männer bekamen sie.
117.000 Frauen bekamen sie.
Viele Frauen bekamen nur wenig Rente.
Ihre Rente war unter 1.450 Euro.
Sie haben viel gearbeitet.
Sie haben auch Kinder erzogen.
Sie haben auch kranke Menschen gepflegt.
Fast die Hälfte der Frauen bekam die volle Rente.
Mit dem neuen Plan wären es viel weniger.
Foto: VdK Deutschland
Berlin (kobinet)
Der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert den CDU-Vorschlag, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren künftig nur noch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorzusehen, die tatsächlich 45 Jahre lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben. Medienberichten zufolge sollen Erziehungs- und Pflegezeiten dabei nicht mehr berücksichtigt werden.VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt: "Der Vorschlag, Erziehungs- und Pflegezeiten nicht mehr anzurechnen, wäre ein sozialpolitischer Skandal ersten Ranges. Eine solche Regelung würde komplett zu Lasten von Frauen gehen – und zwar genau der Frauen, die Sorgearbeit leisten und die genau deshalb überproportional von Altersarmut betroffen sind. Wenn der Bundesregierung bei der Kompromissfindung nichts anderes einfällt, dann hat sie jeden Anspruch an den sozialen Ausgleich in diesem Land aufgegeben. Dann darf sie sich aber auch nicht mehr über sinkende Geburtenraten oder demografische Probleme wundern."
Bentele fordert vom Bundesarbeitsminister: "Herr Schweitzer, erteilen Sie diesem sozial unausgewogenen Lösungsvorschlag eine klare Absage."
2025 konnten 145.000 Männer und 117.000 Frauen die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren erstmals in Anspruch nehmen. Die Hälfte dieser Frauen erhielt Renten von unter 1.450 Euro. Sie hätten nicht zu wenig gearbeitet, sondern müssten auf bezahlte Erwerbsarbeit verzichten, um Kinder zu erziehen oder kranke Angehörige zu pflegen, so der VdK. Mit dem neuen Vorschlag würde der Frauenanteil von 45 Prozent extrem sinken.
Foto: VdK Deutschland
Berlin (kobinet)
Der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert den CDU-Vorschlag, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren künftig nur noch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorzusehen, die tatsächlich 45 Jahre lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben. Medienberichten zufolge sollen Erziehungs- und Pflegezeiten dabei nicht mehr berücksichtigt werden.VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt: "Der Vorschlag, Erziehungs- und Pflegezeiten nicht mehr anzurechnen, wäre ein sozialpolitischer Skandal ersten Ranges. Eine solche Regelung würde komplett zu Lasten von Frauen gehen – und zwar genau der Frauen, die Sorgearbeit leisten und die genau deshalb überproportional von Altersarmut betroffen sind. Wenn der Bundesregierung bei der Kompromissfindung nichts anderes einfällt, dann hat sie jeden Anspruch an den sozialen Ausgleich in diesem Land aufgegeben. Dann darf sie sich aber auch nicht mehr über sinkende Geburtenraten oder demografische Probleme wundern."
Bentele fordert vom Bundesarbeitsminister: "Herr Schweitzer, erteilen Sie diesem sozial unausgewogenen Lösungsvorschlag eine klare Absage."
2025 konnten 145.000 Männer und 117.000 Frauen die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren erstmals in Anspruch nehmen. Die Hälfte dieser Frauen erhielt Renten von unter 1.450 Euro. Sie hätten nicht zu wenig gearbeitet, sondern müssten auf bezahlte Erwerbsarbeit verzichten, um Kinder zu erziehen oder kranke Angehörige zu pflegen, so der VdK. Mit dem neuen Vorschlag würde der Frauenanteil von 45 Prozent extrem sinken.





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