Berlin (kobinet)
Im Winter werden viele Menschen krank.
Sie bekommen Husten.
Oder sie bekommen Schnupfen.
Atemwegs-Infektionen sind Krankheiten.
Die Krankheiten betreffen Hals oder Lunge.
Kleine Dinge machen die Menschen krank.
Diese kleinen Dinge heißen: Krankheits-Erreger.
Das sind sehr kleine Lebewesen.
Oder es sind Viren.
Viren sind sehr kleine Krankheits-Erreger.
Bakterien sind auch Krankheits-Erreger.
Diese Erreger verbreiten sich schnell.
Einige Menschen werden schneller krank.
Diese Menschen sind zum Beispiel:
- Ältere Menschen
- Menschen mit langen Krankheiten
Chronische Krankheiten dauern lange.
Manchmal gehen sie nie ganz weg.
- Menschen in Senioren-Heimen
Für diese Menschen sind Impfungen wichtig.
Impfungen schützen vor schweren Krankheiten.
Impfung ist eine Spritze.
Die Spritze schützt den Körper.
Henry Spradau berichtet darüber.
Schwere Krankheiten können gefährlich sein.
1. Grippe-Impfung
Experten sagen:
Eine Grippe-Impfung ist wichtig.
Diese Experten heißen: Stiko.
Stiko bedeutet: Ständige Impf-Kommission.
Das ist eine Gruppe von Experten.
Die Stiko sagt:
Diese Menschen sollen sich gegen Grippe impfen lassen:
Pflege-Personal sind Menschen.
Sie helfen kranken oder alten Menschen.
Die Grippe ist eine schwere Krankheit.
Sie ist keine normale Erkältung.
Die Impfung schützt vor der Grippe.
Die Experten machen den Impf-Stoff jedes Jahr neu.
2. Corona-Impfung
Die Stiko empfiehlt auch eine Corona-Impfung.
Diese Menschen sollen sich impfen lassen:
- Menschen ab 75 Jahren
- Menschen mit bestimmten Krankheiten
- Menschen in Pflege-Heimen
Die Pneumokokken-Impfung schützt viele Jahre.
Wann soll man sich impfen lassen?
Am besten zu Beginn vom Winter.
Aber auch später ist die Impfung noch gut.
Im Winter sind viele Menschen krank.
In Räumen mit vielen Menschen verbreiten sich Erreger schnell.
Zum Beispiel in Bussen oder Büros.
Wo kann man sich impfen lassen?
Man kann zum Haus-Arzt gehen.
Oder zur Apotheke.
Auch Frauen-Ärzte impfen.
Kinder-Ärzte impfen auch.
Betriebs-Ärzte impfen auch.
Manche Apotheken impfen auch.
Man kann sich gegen mehrere Krankheiten impfen lassen.
Zum Beispiel gegen Grippe und Corona.
Das muss man mit dem Arzt besprechen.
Die Kranken-Kasse zahlt die Impfungen.
Kranken-Kasse bezahlt die Impfung.
Das gilt für alle Kranken-Kassen.
Fragen?
Dann frag deinen Arzt oder deine Ärztin.
Dieser Text ist in Leichter Sprache nach DIN SPEC 33429.
Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet)
"Gerade in der kalten Jahreszeit treten Atemwegsinfektionen besonders häufig auf. Grippe- und Coronaviren, RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) und Pneumokokken-Bakterien verbreiten sich besonders leicht und schnell. Gerade für Risikogruppen, wie ältere Menschen, chronisch Kranke und Bewohnende von Senioreneinrichtungen empfiehlt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit entsprechende Schutzimpfungen. Denn gerade bei diesen Personen können schwere und teilweise lebensbedrohliche Krankheitsverläufe auftreten mit teilweise langfristigen Komplikationen. Impfungen bieten dagegen einen guten Schutz." Darauf weist Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten hin.
Bericht von Henry Spradau
Eine jährliche Grippeimpfung empfiehlt die Stiko (Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts (RKI) allen Personen ab 60 Jahren, sowie jeden Alters mit bestimmten Grunderkrankungen (z.B. Asthma, Diabetes, Herzerkrankungen, Immunschwächen, neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose), Schwangeren, Bewohnenden von Pflegeeinrichtungen und medizinischem und pflegerischem Personal. Dies ist auch im Dezember und später noch sinnvoll.
Die echte Grippe ist keine einfache Erkältung, sondern eine schwere Erkrankung, die das Immunsystem stark belastet. Der Impfstoff wird jedes Jahr an die aktuell auftretenden Viren angepasst. Für die jährliche Auffrischimpfung gegen Corona empfiehlt die STIKO diese nun allen Personen ab 75 Jahren (bisher 60 Jahre); ferner anderen Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen, Bewohnenden von Pflegeeinrichtungen, Schwangeren bei einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung sowie bestimmtem medizinischen und pflegerischen Personal.
Eine RSV-Impfung wird Menschen zwischen 60 und 74 Jahren mit bestimmten schweren Grunderkrankungen sowie Bewohnenden von Seniorenrichtungen empfohlen. Diese Impfung ist in der Regel nur einmal im Leben nötig. RSV ist ein verbreiteter Erreger, der akute Atemwegserkrankungen auslösen kann.
Eine Pneumokokken-Impfung empfiehlt die STIKO allen Kindern bis 2 Jahre und Menschen ab 60 Jahren sowie Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe oder beruflichem Risiko.
Pneumokokken sind Bakterien und die häufigsten Verursacher von Lungenentzündungen, Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen. Der Impfstoff erhält den Schutz über viele Jahre oder muss gar nicht wiederholt werden.
Alle Impfungen sollten möglichst zu Beginn der Saison durchgeführt werden. Sie können aber auch noch nachgeholt werden, zumal zwischen Herbst und Frühjahr viele ansteckende Atemwegserkrankungen häufiger auftreten. Denn in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen ist die Luft trockener. Erreger verbreiten sich viel leichter.
Für ergänzende Beratungen stehen entweder die hausärztliche Praxis oder die Apotheke zur Verfügung. Impfungen können auch durch Gynäkologen, Kinderärzte, Betriebsärzte und bestimmte Apotheken durchgeführt werden.
Im Einzelfall kann auch am selben Termin gleichzeitig gegen Grippe, Corona, RSV oder Pneumokokken geimpft werden. Dies sollte mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.
Die Kosten für von der STIKO empfohlene Impfungen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen und in der Regel auch die privaten Krankenversicherungen
Link zu weiteren Informationen
Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet)
"Gerade in der kalten Jahreszeit treten Atemwegsinfektionen besonders häufig auf. Grippe- und Coronaviren, RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) und Pneumokokken-Bakterien verbreiten sich besonders leicht und schnell. Gerade für Risikogruppen, wie ältere Menschen, chronisch Kranke und Bewohnende von Senioreneinrichtungen empfiehlt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit entsprechende Schutzimpfungen. Denn gerade bei diesen Personen können schwere und teilweise lebensbedrohliche Krankheitsverläufe auftreten mit teilweise langfristigen Komplikationen. Impfungen bieten dagegen einen guten Schutz." Darauf weist Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten hin.
Bericht von Henry Spradau
Eine jährliche Grippeimpfung empfiehlt die Stiko (Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts (RKI) allen Personen ab 60 Jahren, sowie jeden Alters mit bestimmten Grunderkrankungen (z.B. Asthma, Diabetes, Herzerkrankungen, Immunschwächen, neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose), Schwangeren, Bewohnenden von Pflegeeinrichtungen und medizinischem und pflegerischem Personal. Dies ist auch im Dezember und später noch sinnvoll.
Die echte Grippe ist keine einfache Erkältung, sondern eine schwere Erkrankung, die das Immunsystem stark belastet. Der Impfstoff wird jedes Jahr an die aktuell auftretenden Viren angepasst. Für die jährliche Auffrischimpfung gegen Corona empfiehlt die STIKO diese nun allen Personen ab 75 Jahren (bisher 60 Jahre); ferner anderen Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen, Bewohnenden von Pflegeeinrichtungen, Schwangeren bei einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung sowie bestimmtem medizinischen und pflegerischen Personal.
Eine RSV-Impfung wird Menschen zwischen 60 und 74 Jahren mit bestimmten schweren Grunderkrankungen sowie Bewohnenden von Seniorenrichtungen empfohlen. Diese Impfung ist in der Regel nur einmal im Leben nötig. RSV ist ein verbreiteter Erreger, der akute Atemwegserkrankungen auslösen kann.
Eine Pneumokokken-Impfung empfiehlt die STIKO allen Kindern bis 2 Jahre und Menschen ab 60 Jahren sowie Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe oder beruflichem Risiko.
Pneumokokken sind Bakterien und die häufigsten Verursacher von Lungenentzündungen, Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen. Der Impfstoff erhält den Schutz über viele Jahre oder muss gar nicht wiederholt werden.
Alle Impfungen sollten möglichst zu Beginn der Saison durchgeführt werden. Sie können aber auch noch nachgeholt werden, zumal zwischen Herbst und Frühjahr viele ansteckende Atemwegserkrankungen häufiger auftreten. Denn in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen ist die Luft trockener. Erreger verbreiten sich viel leichter.
Für ergänzende Beratungen stehen entweder die hausärztliche Praxis oder die Apotheke zur Verfügung. Impfungen können auch durch Gynäkologen, Kinderärzte, Betriebsärzte und bestimmte Apotheken durchgeführt werden.
Im Einzelfall kann auch am selben Termin gleichzeitig gegen Grippe, Corona, RSV oder Pneumokokken geimpft werden. Dies sollte mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.
Die Kosten für von der STIKO empfohlene Impfungen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen und in der Regel auch die privaten Krankenversicherungen
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