BERLIN (kobinet)
ver-di ist ein Verein für Arbeiter.
ver-di bedeutet: Das ist eine Gewerkschaft für Dienst-Leistungen.
ver-di redet mit Chefs.
ver-di will, dass Arbeiter mehr Geld bekommen.
ver-di will bessere Arbeits-Zeiten für Arbeiter.
ver-di hilft Bus-Fahrern und Bahn-Mitarbeitern.
Zusammen-Arbeit mit anderen Gruppen
ver-di arbeitet mit anderen Gruppen zusammen.
ver-di, die Klima-Allianz und der Caritas-Verband sagen:
Die Minister sollen mehr Geld ausgeben.
Die Minister sind für Verkehr zuständig.
Die Minister entscheiden über Busse, Bahnen und Straßen.
Geld für Busse und Bahnen in der Nähe
Das Geld soll für Busse und Bahnen in der Nähe sein.
Das nennt man: Öffentlicher Nah-Verkehr.
Busse und Bahnen fahren in der Stadt oder auf dem Land.
Alle Menschen können damit fahren.
Busse und Bahnen fahren oft.
Viel Geld für Verkehr
Es gibt viel Geld für Verkehr.
Es sind 100 Milliarden Euro.
100 Milliarden Euro sind sehr viel Geld.
So viel Geld hat fast niemand allein.
Länder geben wenig Geld aus
Aber die Länder geben wenig Geld aus.
Bisher sind nur 506 Millionen Euro genutzt.
506 Millionen Euro sind wenig.
Einige Länder bauen lieber Straßen.
Andere Länder geben Geld für Busse und Bahnen aus.
Schlechte Busse und Bahnen
Viele Menschen haben schlechte Busse und Bahnen.
Mehr als 20 Millionen Menschen sind betroffen.
Vor allem auf dem Land.
Dort fahren Busse und Bahnen selten.
Einige Pläne sind noch nicht fertig.
Zum Beispiel: Günstigere Tickets für die Bahn.
Besondere Busse auf dem Land
Auf dem Land braucht man besondere Busse.
Man kann sie anrufen.
Das nennt man: Ruf-Bus.
Ein Ruf-Bus kommt, wenn du anrufst.
Du sagst, wann du fahren willst.
Dann holt dich der Bus ab.
Bessere Verbindungen
Auch schnelle Rad-Wege sind wichtig.
Busse und Bahnen sollen öfter fahren.
Das nennt man: Takt-Verdichtung.
Busse und Bahnen kommen öfter.
Man muss nicht so lange warten.
Gute Busse und Bahnen für alle
ver-di, die Klima-Allianz und der Caritas-Verband sagen:
Wenn Busse und Bahnen gut sind, geht es allen besser.
Alle Menschen sollen mitfahren können.
ver-di, die Klima-Allianz und der Caritas-Verband sagen:
Bund und Länder müssen zusammen-arbeiten.
Sonst fallen Busse und Bahnen weg.
Das darf nicht passieren.
Forderungen von ver-di
ver-di und andere Gruppen fordern:
Mehr Geld für Busse und Bahnen.
Die Minister sollen die Pläne umsetzen.
Busse und Bahnen sollen überall gut sein.
Busse und Bahnen sollen mit Strom fahren.
Das nennt man: Strom-Betrieb.
Busse und Bahnen fahren mit Strom.
Das ist besser für die Umwelt.
Die Tickets für die Bahn sollen günstiger werden.
Das nennt man: Trassen-Preis-Reform.
Die Bahn zahlt weniger für die Schienen.
Dann können Tickets günstiger werden.
Das Deutschland-Ticket hilft schon.
Aber es muss noch mehr geben.
Dann fahren mehr Menschen mit Bus und Bahn.
Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der Verkehrsministerkonferenz fordern die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Klima-Allianz Deutschland und der Deutsche Caritasverband die Landesverkehrsminister auf, deutlich mehr Mittel aus dem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) zu investieren. Aktuelle Auswertungen des Bundesfinanzministeriums zeigen ein Ungleichgewicht: Von den 100 Milliarden Euro wurden bisher nur 506 Millionen Euro von den Ländern für Verkehrsinfrastruktur abgerufen. Während Stadtstaaten wie Berlin in den ÖPNV investieren, priorisieren Flächenstaaten vor allem den Straßenbau.
Laut dem siebten Armutsbericht leben in Deutschland bereits über 20 Millionen Menschen in Gemeinden mit schlechtem oder sehr schlechtem ÖPNV-Angebot, vor allem im ländlichen Raum. Gleichzeitig sind zentrale Projekte aus dem Koalitionsvertrag wie die Trassenpreisreform im Schienenverkehr oder der Modernisierungspakt im Nahverkehr weiterhin nicht ausfinanziert. Gerade im ländlichen Raum sei der Ausbau von Rufbussen, On-Demand-Systemen, Radschnellwegen und Taktverdichtungen entscheidend, um gleichwertige Lebensverhältnisse und gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten. Nur eine gemeinsame Finanzierung von Bund und Ländern könne kurzfristige Abbestellungen von Bus- und Bahnverbindungen verhindern.
Die drei Organisationen fordern, dass die Landes- und Bundesverkehrsminister mehr in den öffentlichen Verkehr investieren und vereinbarte Koalitionsprojekte nicht weiter verschieben. Ein verlässlicher und flächendeckender ÖPNV müsse Priorität erhalten. Die Elektrifizierung von Bussen und Bahn sowie die Trassenpreisreform müssten über Bundes- und Landesmittel abgesichert werden. Ausbau und Modernisierung der ÖPNV-Angebote in Kombination mit dem Deutschlandticket könnten laut den Forderungen einen entscheidenden Beitrag leisten.
Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der Verkehrsministerkonferenz fordern die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Klima-Allianz Deutschland und der Deutsche Caritasverband die Landesverkehrsminister auf, deutlich mehr Mittel aus dem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) zu investieren. Aktuelle Auswertungen des Bundesfinanzministeriums zeigen ein Ungleichgewicht: Von den 100 Milliarden Euro wurden bisher nur 506 Millionen Euro von den Ländern für Verkehrsinfrastruktur abgerufen. Während Stadtstaaten wie Berlin in den ÖPNV investieren, priorisieren Flächenstaaten vor allem den Straßenbau.
Laut dem siebten Armutsbericht leben in Deutschland bereits über 20 Millionen Menschen in Gemeinden mit schlechtem oder sehr schlechtem ÖPNV-Angebot, vor allem im ländlichen Raum. Gleichzeitig sind zentrale Projekte aus dem Koalitionsvertrag wie die Trassenpreisreform im Schienenverkehr oder der Modernisierungspakt im Nahverkehr weiterhin nicht ausfinanziert. Gerade im ländlichen Raum sei der Ausbau von Rufbussen, On-Demand-Systemen, Radschnellwegen und Taktverdichtungen entscheidend, um gleichwertige Lebensverhältnisse und gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten. Nur eine gemeinsame Finanzierung von Bund und Ländern könne kurzfristige Abbestellungen von Bus- und Bahnverbindungen verhindern.
Die drei Organisationen fordern, dass die Landes- und Bundesverkehrsminister mehr in den öffentlichen Verkehr investieren und vereinbarte Koalitionsprojekte nicht weiter verschieben. Ein verlässlicher und flächendeckender ÖPNV müsse Priorität erhalten. Die Elektrifizierung von Bussen und Bahn sowie die Trassenpreisreform müssten über Bundes- und Landesmittel abgesichert werden. Ausbau und Modernisierung der ÖPNV-Angebote in Kombination mit dem Deutschlandticket könnten laut den Forderungen einen entscheidenden Beitrag leisten.





Lesermeinungen