Erfurt (kobinet)
Neue Ideen für die Neuro-Dem-Toolbox und das Karten-Spiel
Junge Menschen mit Neuro-Diversität haben Wünsche.
Neuro-Diversität bedeutet: Jeder Mensch denkt anders.
Jeder Mensch lernt anders.
Die jungen Menschen wollen mit-machen.
Sie wollen mit-bestimmen.
Mit-bestimmen heißt: Man darf mit-reden.
Man darf mit-entscheiden.
In Workshops haben sie das gesagt.
Ein Workshop ist: Ein Treffen zum Arbeiten.
Menschen reden dort zusammen.
Junge Menschen haben in Workshops mit-gemacht.
Fach-Leute waren auch da.
Fach-Leute sind: Menschen mit viel Wissen.
Sie kennen sich gut aus.
Sie haben über Probleme gesprochen.
Diese Probleme gab es:
- Wie kann man für sich selbst sprechen?
Für sich selbst sprechen heißt: Man sagt, was man denkt.
Man sagt, was man braucht.
- Wie kann man gut mit-reden?
- Wie kann man dabei sein?
Die jungen Menschen brauchen einfache Methoden.
Methoden sind: Bestimmte Wege zum Arbeiten.
Man kann damit etwas gut machen.
Diese Methoden sind gut:
- Gruppen-Gespräche
- Ideen sammeln
- Mind-Maps
Mind-Maps sind: Eine Zeichnung mit Ideen.
Man schreibt ein Thema in die Mitte.
Man schreibt Ideen drumherum.
Man verbindet die Ideen mit Strichen.
- Beispiele aus dem echten Leben
Wichtig sind auch:
- Anleitungen mit Bildern
- Erklärungen Schritt für Schritt
- Verschiedene Arten zum Mit-machen
Zum Beispiel: Malen, Sprechen oder Schreiben.
- Ruhige Orte zum Aus-ruhen
- Angebote für Augen, Ohren und Hände
Jetzt werden alle Ideen gesammelt.
Die Ideen kommen in eine Toolbox.
Eine Toolbox ist: Eine Sammlung mit Hilfs-Mitteln.
Man kann damit Aufgaben leichter lösen.
Die Ideen kommen auch in ein Karten-Spiel.
Fach-Leute und junge Menschen probieren die Ideen aus.
Dann werden die Ideen besser gemacht.
Was ist Neuro-Dem?
Neuro-Dem ist ein Projekt.
Ein Projekt ist: Eine Aufgabe mit einem Ziel.
Mehrere Menschen arbeiten daran.
Das Projekt hilft jungen Menschen mit Neuro-Diversität.
Sie sollen mit-bestimmen können.
Das Projekt hilft auch Fach-Leuten.
Sie sollen bessere Möglichkeiten zum Mit-machen schaffen.
Junge Menschen und Fach-Leute entwickeln die Lösungen zusammen.
Fragen?
Schreib eine E-Mail an: [email protected]
Mehr Infos gibt es hier: www.neurodem.eu
Dieser Text ist in Leichter Sprache.
Er folgt den Regeln von DIN SPEC 33429.
Foto: VSBI/Lisa Risch
Erfurt (kobinet)
Erste Ergebnisse der NeuroDem-Workshops fließen in Toolbox und Kartenspiel ein
Was brauchen neurodivergente junge Menschen, um sich am demokratischen Leben, an Interessenvertretung und an Entscheidungsprozessen zu beteiligen? Diese Frage wurden auch den Teilnehmenden der Co-Design-Workshops im Erasmus+-Projekt NeuroDem gestellt. Die Antwort: praktische, flexible und barrierearme Beteiligungsmöglichkeiten.
In allen Partnerländern haben sich junge Menschen, Fachkräfte der Jugendsozialarbeit und weitere Beteiligte mit den Herausforderungen beschäftigt, denen neurodivergente junge Menschen bei Selbstvertretung, Barrierefreiheit, Kommunikation und gesellschaftlicher Teilhabe begegnen. Die Teilnehmenden betonten vor allem die Bedeutung interaktiver Methoden wie Gruppendiskussionen, Brainstormings, Mindmaps, Fallbeispiele und den Austausch untereinander. Ebenso wichtig sind ihnen klare visuelle Anleitungen, Schritt-für-Schritt-Erklärungen, flexible Beteiligungsformen, ruhige Rückzugsorte und Angebote, die unterschiedliche sensorische Bedürfnisse berücksichtigen.
Als nächstes werden nun die Ergebnisse aus allen Partnerländern zusammengeführt und in die ersten Versionen der NeuroDem-Toolbox und des Kartenspiels übertragen. Beide Materialien werden anschließend gemeinsam mit Fachkräften der Jugendarbeit und neurodivergenten Menschen erprobt und weiterentwickelt.
Über NeuroDem
NeuroDem ist ein Erasmus+-Projekt, das neurodivergente junge Menschen dabei unterstützt, sich aktiv an demokratischen Prozessen und an der Interessenvertretung zu beteiligen. Gleichzeitig unterstützt es Fachkräfte der Jugendarbeit und Organisationen dabei, inklusivere Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen. Die Lösungen dafür werden gemeinsam mit neurodivergenten jungen Menschen entwickelt.
Kontakt: [email protected] · www.neurodem.eu
Foto: VSBI/Lisa Risch
Erfurt (kobinet)
Erste Ergebnisse der NeuroDem-Workshops fließen in Toolbox und Kartenspiel ein
Was brauchen neurodivergente junge Menschen, um sich am demokratischen Leben, an Interessenvertretung und an Entscheidungsprozessen zu beteiligen? Diese Frage wurden auch den Teilnehmenden der Co-Design-Workshops im Erasmus+-Projekt NeuroDem gestellt. Die Antwort: praktische, flexible und barrierearme Beteiligungsmöglichkeiten.
In allen Partnerländern haben sich junge Menschen, Fachkräfte der Jugendsozialarbeit und weitere Beteiligte mit den Herausforderungen beschäftigt, denen neurodivergente junge Menschen bei Selbstvertretung, Barrierefreiheit, Kommunikation und gesellschaftlicher Teilhabe begegnen. Die Teilnehmenden betonten vor allem die Bedeutung interaktiver Methoden wie Gruppendiskussionen, Brainstormings, Mindmaps, Fallbeispiele und den Austausch untereinander. Ebenso wichtig sind ihnen klare visuelle Anleitungen, Schritt-für-Schritt-Erklärungen, flexible Beteiligungsformen, ruhige Rückzugsorte und Angebote, die unterschiedliche sensorische Bedürfnisse berücksichtigen.
Als nächstes werden nun die Ergebnisse aus allen Partnerländern zusammengeführt und in die ersten Versionen der NeuroDem-Toolbox und des Kartenspiels übertragen. Beide Materialien werden anschließend gemeinsam mit Fachkräften der Jugendarbeit und neurodivergenten Menschen erprobt und weiterentwickelt.
Über NeuroDem
NeuroDem ist ein Erasmus+-Projekt, das neurodivergente junge Menschen dabei unterstützt, sich aktiv an demokratischen Prozessen und an der Interessenvertretung zu beteiligen. Gleichzeitig unterstützt es Fachkräfte der Jugendarbeit und Organisationen dabei, inklusivere Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen. Die Lösungen dafür werden gemeinsam mit neurodivergenten jungen Menschen entwickelt.
Kontakt: [email protected] · www.neurodem.eu





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